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Welche Haustiere haben sich Menschen in Deutschland während Corona zugelegt?

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Hund oder Katze?

© Shutterstock

Knapp 5,4 Millionen Haushalte in Deutschland haben während der Corona-Pandemie tierischen Zuwachs bekommen … nun zeigt sich die Kehrseite der Medaille.

von Leonie Brinkmann

Am 31.07.21, 16:00 veröffentlicht

In der Corona-Krise ist nichts mehr wie es mal war. Die Menschen arbeiten von zuhause aus, sind in Selbstisolation oder Quarantäne und viele von ihnen haben nun nicht nur mehr Zeit, sondern sind auch einsam.

Die Lösung für viele: Ein tierischer Freund muss her. Und so schnellen die Zahlen von Haustieradoptionen durch die Decke und treiben gleichzeitig auch die Preise in die Höhe.

Haustiere – die Retter in Not

Im Auftrag von CHECK24 führt das Marktforschungsunternehmen YouGov eine repräsentative Umfrage dazu durch, wie viele Haushalte sich im vergangenen Jahr ein Haustier angeschafft haben.

Die Antwort lautet: 5,4 Millionen, das sind 13 Prozent aller Befragten. Am beliebtesten sind Hunde, die sich sich als echte Corona-Therapeuten entpuppen. 41 Prozent der Neu-Haustierbesitzer adoptieren demnach einen Hund.

An zweiter Stelle kommt die Katze mit 37 Prozent, doch auch Fische, Vögel, Kaninchen, Hamster und Exoten wie Spinnen und Schlangen finden in Zeiten der Pandemie neue Zuhause.

Kein Bedarf mehr nach der Pandemie?

Doch die Tiere, die ihren Herrchen und Frauchen in den schweren Zeiten der Pandemie treu zur Seite standen, werden nun mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen und der Rückkehr in die Büros zum echten Problem.

Viele Tierschützer sehen sich nun in ihrer Sorge bestätigt, dass die Tiere zuhauf wieder abgegeben werden, weil die Halter keine Zeit mehr haben. Unabhängig davon, dass man sich eine Adoption im Vorfeld immer gründlichst überlegen sollte, um die Tiere keinem unnötigen Kummer auszusetzen, ermahnen die Tierschützer, dass es auch viele Betreuungsalternativen gibt, die unschuldige Haustiere vor dem Tierheim bewahren.