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Ebay: Bei dieser Anzeige platzt allen der Kragen!

Welpen in Korb dog-angry © Alex Andrei / Shutterstock

Die Normalität kehrt zurück, doch was passiert jetzt mit den Hunden, die während des Lockdowns unbedacht angeschafft wurden? Viele werden online verscherbelt ...

von Leonie Brinkmann

Am veröffentlicht, am aktualisiert

Die Corona-Pandemie hat unser aller Leben auf den Kopf gestellt und nicht wenige suchten und fanden Trost in einem vierbeinigen Begleiter. Doch was passiert mit den Hunden, jetzt wo wieder Normalität in unserem Alltag Einzug hält?

Viele Arbeitnehmende wünschen sich zwar, ihre vierbeinigen Lieblinge nach dem Ende der Pandemie mit ins Büro nehmen zu können, doch das ist häufig schlichtweg nicht möglich.

Corona ist vorbei – weg mit dem Haustier

Sei es, dass die Chefs einfach keine Hunde im Büro erlauben oder die Halter merken, dass sie mit der Rückkehr ins Büro gar nicht mehr genug Zeit für ihre Hunde haben. Der anfängliche Verdacht der Tierschutzexperten verhärtet sich zunehmend: Aktuell versuchen zahlreiche Menschen, über das Internet Junghunde loszuwerden.

„Meine berufliche Situation hat sich verändert“, heißt es oft in den eBay-Anzeigen. Viele der Hundenasen sind kaum ein Jahr alt und der Verdacht liegt nahe, dass es sich bei all den Tieren um sogenannte „Corona-Hunde“ handelt: Vierbeiner, die während des Lockdowns extrem teuer als "Lockdown-Tröster" angeschafft wurden und nun wieder abgegeben werden müssen.

Seriöse Vermittlung, statt Online-Flohmarkt

Abgesehen davon, dass die Anschaffung eines Haustieres schon im Vorfeld gründlich durchdacht sein sollte, warnen Tierschutzexperten, dass man niemals Online-Plattformen wie eBay für die Vermittlung von Hunden nutzen sollte. Theresa Gessert, Sprecherin des Hamburger Tierschutzvereins HTV erklärt:

„Ebay Kleinanzeigen ist nichts anderes als ein Online-Flohmarkt und damit kein seriöses Umfeld, ein Tier in geeignete Hände zu geben.“

Wer seinen Hund also wirklich abgeben muss, sollte ihn nicht über Kleinanzeigen-Plattformen verramschen, sondern sich an seriöse Tierheime oder Tierschutzvereine wenden, die bei einer Vermittlung im Sinne des Tierwohles helfen können.

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