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„Unsere Grenze ist erreicht": Fall von Bulldogge aus NRW macht sprachlos

Nicht selten werden wehrlose Tiere Opfer der Lebensumstände ihrer Halter und leiden häufig sogar am meisten darunter. So auch die arme Hundedame Boo.

von Leonie Brinkmann

Am 07.07.21, 18:00 veröffentlicht

Der Fall der Bulldoggen-Dame Boo versetzt aktuell das Internet in Aufruhr. Die 12-jährige Hündin wird am 1. Juli völlig abgemagert im Tierheim Moers abgeben.

Den Angaben der ehemaligen Halter zufolge erbricht sich die Hündin seit vier Wochen ununterbrochen, doch es ist kein Geld für den Tierarzt da.

 

Mehr tot als lebendig

Im Tierheim versucht man Verständnis für die Lebenssituation der Haustierhalter zu haben, doch diesmal fällt es den Mitarbeitenden ganz und gar nicht leicht. Viel früher hätten die Halter um Hilfe bitten müssen, denn mittlerweile wiegt Boo keine 14 kg mehr und ist mehr tot als lebendig, wie das Tierheim auf Facebook berichtet.

Ob der Zustand der Hündin tatsächlich nur das Resultat von vier Wochen ist, kann keiner sagen, doch die Mitarbeitenden des Tierheims und der Tierklinik geben alles, um sie zurück ins Leben zu holen.

Alle bangen um Hündin Boo

Seit ihrer Ankunft im Tierheim wird Boo intensivmedizinisch betreut. Sie bekommt eine Infusion und in kleinen Mengen hochkalorisches Futter, damit sie wieder zu Kräften kommt. Die Ergebnisse erster Blutuntersuchungen deuten glücklicherweise auf keine schlimme Erkrankung hin.

Doch dann trüben Ultraschalluntersuchungen die aufkeimende Hoffnung: Boo leidet an einer schweren Darmproblematik. Es ist unklar, ob die Hündin über den Darm überhaupt noch mit Nährstoffen versorgt werden kann.

Um dies festzustellen, ist eine Endoskopie von Nöten, die in Boos Zustand jedoch extrem riskant ist. Da der arme Vierbeiner ohne die Untersuchung jedoch Gefahr läuft zu verhungern, entscheidet man sich schließlich für die Endoskopie.

Boos Zustand ist zu schlecht für die Untersuchung

Leider werden die Pläne von der harten Realität durchkreuzt: Boos Darm ist in einem solch schlecht Zustand, dass er sich für die Untersuchung nicht richtig vorbereiten lässt. Um keine weiteren Risiken einzugehen und ein bestmögliches Untersuchungsergebnis zu erzielen, wird die Endoskopie um einen weiteren Tag verschoben.

Über Facebook bittet das Tierheim Moers aktuell um Unterstützung für die anfallenden Behandlungskosten und bedankt sich für den ganzen Beistand. Auch wir wünschen Boo das Allerbeste und dass es ihr hoffentlich schon bald besser gehen wird!