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Blindenhund wird 1974 selbst blind und macht den schönsten aller Liebesbeweise

Ein Blindenhund. dog-wow
© Roman Chazov / Shutterstock

Abel verliert mit sieben Jahren allmählich selbst sein Augenlicht. Doch was er für sein Herrchen schafft, macht ihn zu einem echten Helden auf vier Pfoten.

von Stefanie Gräf

Am 05.07.21, 14:00 veröffentlicht

Manchmal kann die Liebe zwischen Hund und Halter wirklich das Unmögliche möglich machen – wie im Fall von Golden Labrador Abel seinem Halter Ken William. Tag für Tag geleitet der Blindenhund sein Herrchen auf dem Weg vom Stadtrand der britischen Stadt Cardiff in Süd-Wales bis zum Bahnhof im Zentrum.

Nie macht Abel einen falschen Schritt, stets bringt er Ken sicher zum Ziel, damit der seinen Zug kriegen und zur Arbeit fahren kann. Obwohl die beiden dabei drei Seitenstraßen sowie eine Hauptstraße überqueren müssen. Dass Abel allmählich selbst erblindet, bemerkt Ken nicht!

 

Abel macht keinen falschen Schritt!

Der Blindenhund erfüllt seine Aufgabe weiterhin fehlerfrei. Abel kennt die Strecke in- und auswendig und steht seinem geliebten Menschen treu zur Seite. Das Einzige, was Ken vage registriert, ist: Sein Hund scheint etwas langsamer geworden zu sein, wenn es darum geht, entgegenkommenden Menschen auszuweichen.

Was blinde Hunde alles können

Als Abels Blindheit schließlich doch herauskommt, revanchiert sich Ken bei seinem Vierbeiner. Obwohl er die zweijährige schwarze Labradorhündin „Gay“ als Ersatz bekommt, schreibt er seinen Abel nicht ab. Stattdessen unternahm das Trio damals Mitte der 70er Jahre in Cardiff fortan zu dritt seine Spaziergänge – geführt von Blindenhündin Gay.