Werbung

Wegen Corona-Varianten: Hunde und Katzen sollen Impfung bekommen

Hundewelpe und Katzenbaby auf Arm von Tierarzt dog-cat-serious
© v-svirido / Shutterstock

Das Coronavirus ist noch lange nicht besiegt und schon bereiten die jüngsten Mutationen Grund zur Sorge. Deswegen greift Großbritannien zu einer besonderen Maßnahme.

von Leonie Brinkmann

Am 30.06.21, 10:00 veröffentlicht, am 27.10.21, 08:43 aktualisiert

Im Kampf gegen das Coronavirus gilt die Impfung als einzig wirksames Mittel. Insbesondere jetzt, wo sich die hochinfektiöse Delta-Variante in immer mehr Ländern ausbreitet.

Um die Bevölkerung vor weiteren Mutationen und Corona-Wellen zu schützen, fordert die britische Regierung, nun auch Hunde und Katzen gegen Covid-19 zu impfen.

 

Zum Schutz vor einer weiteren Covid-Welle

Auch wenn die Mensch-zu-Tier-Übertragung nur sehr selten ist, will man jegliche Risikofaktoren aus dem Weg schaffen. Natürlich erst, wenn bereits alle Briten eine Impfung erhalten haben. Sir Mark Hendrick von der britischen Labour-Partei erklärt:

„Covid stammt wahrscheinlich von Fledermäusen. Die Impfung der Menschen hat Priorität, doch in einem Jahr oder so, müssen wir uns auch um Tierimpfungen Gedanken machen.“

Und Kevin Tyler vom britischen Magazin Virulence fügt hinzu:

„In Zukunft könnte eine deutlich andere Variante zum Problem werden. Die beste Möglichkeit, damit umzugehen könnten Impfungen sein.“

Impfstoffe bereits in der Entwicklung

Indem auch Haustiere geimpft würden, erhofft man sich, das Risiko neuer Mutationen möglichst gering zu halten.

Russland hat bereits den ersten wirksamen Impfstoff für Hunde und Katzen entwickelt und auch die USA arbeiten an einem Vakzin. Bis dahin rät der britische Tierarztverband, sich nach dem Kontakt mit seinen Haustieren die Hände zu waschen.