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„Wie im Krimi“: Viele Fragen offen im Fall Pinocchio

Transportbox in Betonröhre dog-sad
© [email protected] Darmstadt

Der Fall Pinocchio beweist wieder einmal, wie grausam und herzlos die Menschen sein können, auch wenn man es sich gar nicht vorstellen kann...

von Leonie Brinkmann

Am 03.07.21, 10:00 veröffentlicht, am 05.07.21, 11:02 aktualisiert

Mitte Juni ist ein Revierförster in der Nähe des Darmstädter Oberfelds unterwegs. Der aufmerksame Mann kann seinen Augen nicht trauen, als er plötzlich etwas in einer Betonröhre sieht.

Beim Näherkommen wird im bewusst, dass es sich um eine Transportkiste handelt, darin befindet es sich ein völlig ausgehungerter kleiner Hund. In der Kiste hat er weder Futter noch Wasser.

 

Zum Sterben ausgesetzt

Sofort verständigt der Revierförster das Tierheim Darmstadt. Eine Tierpflegerin macht sich umgehend auf den Weg zu dem kleinen Hündchen in Not.

Sie sammelt das arme Tierchen ein und fährt sofort mit ihm zum Tierheim, wo der zuständige Tierarzt schon auf seinen Einsatz wartet und das Hündchen, welches er für einen Peruanischen Nackthund hält, gründlich untersucht.

Ein neues Leben für Pinocchio

Da der Vierbeiner nicht gechipt ist, geben die Mitarbeitenden des Tierheims dem Tierchen kurzer Hand den italienischen Hundenamen Pinocchio. So machen sie es traditionell mit allen namenlosen Tieren, die den Weg zu ihnen finden.

Pinocchio hat sich mittlerweile von dem Schock erholt. Er ist ein absolut liebenswerter und freundlicher Hund mit großem Appetit – kein Wunder, nachdem er so lange hungern musste.

Warum es überhaupt soweit kommen musste und warum die Halter den Kleinen auf so grausame Weise ausgesetzt haben, ist nicht klar. Pinocchio soll nun erst einmal aufgepäppelt werden, bevor er zur Adoption freigegeben wird.