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25.000 Euro Strafe für alle, die JETZT mit dem Gedanken spielen

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Huskyhündin Anouk

© Hamburger Tierschutzverein von 1841 e. V.

Besonders 2021 dürfte das schlimme Phänomen noch mehr zunehmen als sonst um diese Jahreszeit. Doch die Tat bleibt nicht ungestraft.

von Stefanie Gräf

Am 25.06.21, 14:00 veröffentlicht

Die hübsche Husky-Hündin „Anouk“ war eine der ersten, die das schlimme Sommer-Schicksal ereilte. Sie lief ganz allein durch den Hamburger Stadtteil Rahlstedt, als sie aufgefunden und am 4. Juni ins Hamburger Tierheim gebracht wurde. Vor den Sommerferien einfach ausgesetzt!

Im Juni wurden in Hamburg bisher über 100 ausgesetzte Tiere aufgefunden, knapp 50 Halter haben ihre früheren Lieblinge zumindest persönlich im Tierheim abgegeben. Die Dunkelziffer dürfte laut Hamburger Tierheim jedoch deutlich höher liegen.  Besonders traurig: Viele der ausgesetzten Tiere schaffen es nicht und versterben.

 

Haustierboom durch Corona

In diesem Jahr befürchten die Tierheime allerdings noch deutlich höhere Zahlen. Grund dafür ist der durch Corona ausgelöste Haustierboom der vergangenen Monate; Unzählige haben sich einen Welpen angeschafft, häufig von illegalen Händlern. Inwiefern der Sommerurlaub wichtiger ist als die Tiere, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.

Welche Strafe droht beim Aussetzen eines Tieres?

Was nur Wenige wissen: Das Aussetzen eines Haustieres ist eine Ordnungswidrigkeit und wird mit bis zu 25.000 Euro Strafe geahndet. Unabhängig davon, ob eine Gefahr für Leib oder Leben des Tieres besteht. Als Aussetzen gilt bereits das Anbinden an der Tierheim-Tür. Kommt das Tier zu Tode, so liegt eine Straftat vor – und diese kann sogar mit Freiheitsstrafen geahndet werden.