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Blindes Hundebaby aus Brandenburg: Ungeheuerlicher Verdacht im Raum

Rhodesian Ridgeback dog-angry
© [email protected] Rendelmann

Die Rettung kommt in aller letzter Sekunde! Wie die Geschichte sonst ausgegangen wäre, mag man sich gar nicht vorstellen…

von Leonie Brinkmann

Am 24.06.21, 06:00 veröffentlicht

Im brandenburgischen Ferch ereignet sich an einem Samstag Mitte Juni eine Tat, die von absoluter Herzlosigkeit zeugt.

Nur weil er blind ist, wird im Wald nahe der A10 ein Rhodesian-Ridgeback-Welpe ausgesetzt. Mit ganz viel Glück wird die kleine Fellnase gefunden, bevor es zu spät ist.

 

Spürnase findet ausgesetzten Welpen

An dem besagten Samstag findet eine Spaziergängerin im Unterholz in der Nähe der Autobahn eine Transportbox mit einem 7 Wochen alten Welpen darin. Nur dank der guten Spürnase ihres Schäferhundes, Emil, wird die Frau erst auf das ausgesetzte Tier aufmerksam.

Und das ist für die kleine Fellnase das größte Glück, denn so ganz ohne Futter und Wasser hätte sie den Tag niemals überlebt. Das bestätigt auch Tierarzt Gordon Ebeling, der den Welpen Milow tauft und in seine Obhut nimmt.

Ist das verkäuflich oder kann das weg?

Gemeinsam mit seiner Frau will er den Kleinen nun aufpäppeln und seine Augen untersuchen. Michaela Ebbing betreibt ein Tierheim und berichtet, dass solche Fälle leider nicht selten vorkommen:

„In den vergangenen anderthalb Jahren haben wir vier Welpen aufgenommen, die alle entlang der Autobahnstrecken A 10, A 2 und A 9 entsorgt wurden, darunter war auch eine blinde Goldendoodle-Hündin.“

Für gewöhnlich bekommen Züchter für einen gesunden Rhodesian Ridgeback im Schnitt 1.800 Euro. Michaela vermutet jedoch, dass Milow aufgrund seiner Augenerkrankung unverkäuflich war und daher kurzerhand entsorgt wurde.

Blinder Hund: So gelingt das Zusammenleben

Bevor die Ebelings für Milow eine Familie fürs Leben suchen, wollen sie erst einmal seine Augen genauer untersuchen, denn sie geben die Hoffnung nicht auf, dass er vielleicht sogar noch geheilt werden könnte.