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Nach rassistischem Vorfall: Frauchen kommt nicht ungestraft davon

Frau hält Hund fest und telefoniert dog-angry
© Facebook

Niemals hätte diese Frau damit gerechnet, dass der Spaziergang mit ihrem Hündchen so böse endet und sie zum Gesicht des Alltagsrassismus in den USA wird.

von Leonie Brinkmann

Am 03.06.21, 06:00 veröffentlicht

Amy Cooper geht im Mai vergangenen Jahres mit ihrem Hund im Central Park spazieren, als beide an einem Vogelbeobachter vorbeikommen. Bis dahin nichts Ungewöhnliches (Video unten).

Doch der Mann wird wütend, weil es in diesem Bereich des Parks nicht erlaubt ist, Hunde frei laufen zu lassen. Und mit den Worten „Wenn Sie machen, was Sie wollen, tue ich das auch“, lockt er das Tier mit Leckerlis zu sich. Und schon eskaliert die Situation.

Central Park Birdwatching Incident

Amy Cooper wird wütend und hält ihren Hund am Halsband fest. Natürlich spürt auch der sensible Vierbeiner die angespannte Stimmung und wird zunehmend unruhig.

Die Situation verschärft sich, als der Mann beginnt, die Spaziergängerin und ihren Hund mit seinem Handy zu filmen. Die Frau, die ganz offensichtlich große Angst hat, ruft die Polizei und gibt an, dass ein Afro-Amerikaner sie und ihren Hund bedrohe.

Über Nacht das Gesicht des Alltagsrassismus

Das Video des Mannes geht viral und innerhalb kürzester Zeit wird der Vorfall, der nur noch als „Central Park Birdwatching Incident“ gehandelt wird, zum Symbol von Alltagsrassismus und er bleibt nicht folgenlos für Amy Cooper.

Schon am nächsten Tag wird sie gefeuert und die New Yorker Staatsanwaltschaft erhebt Anklage gegen sie, denn dort gelten falsche Anschuldigungen gegen Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder ihrer ethnischen Zugehörigkeit als Hassverbrechen und sind strafbar.

 

Hundehalterin sieht sich im Recht

Die Hundehalterin absolviert daraufhin ein Anti-Rassismus-Training und entschuldigt sich öffentlich. Doch für sie ist der Fall damit nicht abgeschlossen. Sie wurde „öffentlich angegriffen und ihre Leben zerstört“, ohne dass ihre Version gehört wurde.

Sie beteuert nämlich, dass sie den Anruf niemals rassistisch-motiviert getätigt habe, sondern aus Angst um ihr Leben. Nun reicht sie selbst gegen ihren Arbeitgeber Klage ein, der sie ihrer Meinung nach aus frauenfeindlichen und ebenfalls rassistischen Gründen entlassen habe, weil man sie als weiße Frau verurteilt habe.

Der ehemalige Arbeitgeber steht jedoch zu seiner Entscheidung und meint, der Fall spreche für sich. Nun bleibt abzuwarten, wie das Gericht entscheidet.

Fest steht jedoch, dass sich alle Hundehalter an die geltende Leinenpflicht halten müssen, um auch andere Tiere insbesondere während der Brut- und Setzzeit nicht zu stören.

 
Amy Cooper Fired for 'Racist' Call

Woke mob wants more blood after ‘Ultimate Karen’ fired for calling police on black man DETAILS: https://on.rt.com/ahyp

Posted by RT on Thursday, May 28, 2020