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Weil sie eine Katze hat: Familie muss 20 Tage ins Gefängnis!

Frau mit Katze. cat-sad
© ANURAK PONGPATIMET / Shutterstock

Schlimme Zeiten für Halter von Katzen in Nordkorea. Aus Angst vor COVID-19 greifen die Behörden mit aller Härte durch. Eine Familie wird deshalb eingesperrt. 

von Stefanie Gräf

Am 12.06.21, 06:00 veröffentlicht

Nordkorea greift zu drastischen Mitteln im Kampf gegen Corona, Offenbar ist man dort der Ansicht, dass das Virus durch Katzen und Vögel von China aus eingeschleppt und dann auf Menschen übertragen wird. Es wurde bereits beobachtet, dass Regierungsmitarbeiter an der Grenze zu China auf Vögel geschossen haben, die nach Nordkorea hinüber flogen.

Im Grenzgebiet wird zudem Jagd auf Katzen gemacht und in der nahegelegenen Stadt Hyesan ist die Haltung einer Samtpfote derzeit strengstens verboten. Weil eine vierköpfige Familie dagegen verstoßen hat, muss sie nun in 20-tägige Isolationshaft.

 

Katzenhalter in Nordkorea müssen in Haft

Regierungsmitarbeiter waren im Grenzgebiet auf eine Katze aufmerksam geworden, der sie bis in ein Wohngebiet von Hyesan folgten. Das Tier führte sie direkt zu der vierköpfigen Familie. Die versuchte zwar noch, sich herauszureden – doch ohne Erfolg. Die Regierungsbeamten sahen es als erwiesen an, dass die Familie wissentlich gegen das Katzenverbot verstoßen hat. Alle vier wurden festgenommen, da sie eine „Gefahr für die nordkoreanische Bevölkerung“ darstellen.

Die 20-tägige Strafe müssen die Katzenfans nun in einer speziellen Regierungseinrichtung verbüßen. Was mit der Katze geschah, ist bislang nicht bekannt.