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Großer Hype um Savannah-Katze: Experten schlagen Alarm!

Exotische Schönheit: Savannah-Katze cat-sad
© Lindasj22 / Shutterstock

Savannah-Katzen sind momentan extrem In, vor allem bei Promis sind sie heiß begehrt. Doch diese Kreuzung ist heftig umstritten und vielerorts sogar verboten.

von Stefanie Gräf

Am 10.06.21, 12:00 veröffentlicht

Die ägyptische Königin Kleopatra soll Geparden als Haustier gehalten haben, schon damals waren Raubkatzen offenbar mega angesagt in der High Society. Auch heutzutage sind diese eleganten Raubtiere noch immer heiß begehrte Statussymbole – vom weißen Tiger bis hin zur exotischen Savannah Katze.

Doch was viele nicht wissen: Diese Rasse entsteht durch eine Zwangsverpaarung aus das kann in vielen Fällen tödlich enden. Alles nur, weil Prominente wie Justin Bieber mit einem besonders ausgefallenen Haustier bei ihren Followern punkten wollen?

Rassesteckbrief: Savannah Katze
 

Savannah-Katze: Das Accessoire der Saison?

2019 schaffte sich der Popstar zwei dieser faszinierenden Mini-Leoparden an, die zwischen 1.000 und 10.000 Euro kosten, und ganz Instagram stand Kopf. Sogar das Lifestyle-Portal der Neuen Zürcher Zeitung war hin und weg und bezeichnete die Savannah-Katzen als „Must have der Saison“ . Eine Katze als Lifestyle-Accessoire?

Ergebnis einer Zwangsverpaarung

Tatsächlich wird diese exotische neue Rasse von Experten höchst kritisch gesehen. Hierfür werden nämlich domestizierte Siamkatzen mit einem Serval, verpaart. Der Serval ist eine in Afrika beheimatete Wildkatze, die dort in der Savanne lebt. Das Perfide: Ein Serval ist etwa drei Mal so groß wie eine Siamkatze, die Zwangsverpaarung ist insofern für die Hauskatze äußerst schmerzhaft. Zudem kommt es beim Paarungsakt zum – eigentlich normalen – Nackenbiss, doch im Falle des Servals kann dies tödlich enden. Deshalb versterben viele der genutzten Siamkatzen entweder bei der Paarung oder kurz danach.

In Australien ist die Haltung von Savannah-Katzen konsequenterweise komplett verboten. In Deutschland gelten Vertreter dieser Rasse als Wildtiere – und auch noch die Nachkommen bis zur vierten Generation.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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