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Hundeführerschein bald Pflicht? Das müssen Hundehalter jetzt wissen

Welpe beim Hundetraining dog-serious
© Melounix / Shutterstock

In immer mehr Bundesländern wird ein Hundeführerschein verlangt – nicht nur für Kampfhunde. Aber was genau verbirgt sich dahinter und wie erwirbt man ihn?

von Stefanie Gräf

Am 17.05.21, 16:00 veröffentlicht

 

Kommt jetzt die Wende? Bislang müssen Halter von sogenannten Listenhunden in nahezu sämtlichen Bundesländern einen Sachkundenachweis vorlegen. Lediglich in Niedersachsen ist bereits ein allgemeiner Hundeführerschein für alle Halter Pflicht. Doch jetzt zieht auch Baden-Württemberg nach, in Kürze soll auch hier nachgewiesenes Wissen über die Vierbeiner zwingend erforderlich sein.

Um den sogenannten Befähigungsnachweis für Hundehalter zu erhalten, ist dann eine kombinierte Prüfung erforderlich. Neben theoretischem Fachwissen müssen Hund und Halter zudem ebenfalls in einer praktischen Prüfung ihr Können vor Experten beweisen. 

Hundeerfahrung in Theorie und Praxis

Unglücklicherweise werden die Begriffe Sachkundenachweis und Hundeführerschein häufig nicht genau getrennt. Deshalb sollte man vor der Anschaffung eines neuen Vierbeiners stets nachfragen, was jeweils genau erforderlich ist. Zudem gilt in der Regel: Während der Sachkundenachweis meist lebenslang Gültigkeit besitzt, bezieht sich der Führerschein nur jeweils auf den einen Hund.

Die theoretische Prüfung für den Hundeführerschein kann oftmals online abgelegt werden; hierzu sind 30-40 Fragen über Hundeverhalten, Hundeerziehung und Hundehaltung im Multiple Choice Verfahren zu beantworten. Im Praxisteil steht das Zusammenspiel von Vierbeiner und Halter im Fokus, hier ist Kontrolle in Alltagssituationen gefordert.