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China: 160 Katzen- und Hundebabys müssen für neuen Trend schrecklich leiden

Kartons auf Laufband dog-cat-angry
© alphaspirit.it / Shutterstock

Schon beim bloßen Gedanken daran bekommt man eine Gänsehaut! Weil sie eine Überraschung sein sollen, werden in China hilflose Tierkinder per Post verschickt.

von Stefanie Gräf

Am 12.05.21, 05:00 veröffentlicht

 

Als die Tierschützer an der Packstation im chinesischen Chengdu zuschlagen, gelingt ihnen ein großer Fang. Insgesamt entdecken sie sogar 160 Hundewelpen und Katzenbabys. Nur wenig später wären sie vermutlich qualvoll erstickt. Für vier kam allerdings jede Hilfe zu spät.

Die entdeckten Tierbabys sind zwischen einem und drei Monaten alt, also teilweise noch viel zu jung, um von der Mutter getrennt zu werden. Sie alle mussten in den Paketen ohne Luft, Licht, Wasser oder Futter dahinvegetieren. 

Tierkinder als Überraschungspakete

Der schreckliche Grund für diese Qual-Versendungen: Die kleinen Lebewesen sollen eine Überraschung für den Adressaten sein, deshalb werden sie unerkannt per Post quer durch China verschickt – obwohl so etwas auch im Reich der Mitte ausdrücklich verboten ist.

Aktuell sind Sendungen in sogenannten „Blindboxen“, also komplett unscheinbaren, unmarkierten und blickdichten Paketen der allerletzte Schrei in China, damit Empfänger nicht direkt den Inhalt der Kartons erraten können. Inzwischen hat zumindest das chinesische Versandunternehmen ZTO Express im sozialen Netzwerk Weibo bekannt gegeben, derartiges zu unterbinden und Verantwortliche zur Rechenschaft zu ziehen.

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