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100 kranke Welpen in Bayern: Händler meldet sich mit unverschämter Forderung zu Wort

Schon wieder gibt es Neuigkeiten über die 101 Schmuggel-Welpen, die in Nürnberg gerettet wurden. Nun meldet sich der Verantwortliche zu Wort.

von Nina Brandtner

Am 11.05.21, 05:00 veröffentlicht

Der Händler, der für den regelwidrigen und quälenden Transport von 101 Schmuggel-Welpen in Nürnberg verantwortlich war, hat sich nun zu Wort gemeldet. Doch er bittet nicht etwa um Verzeihung. Der Mann hat beim Amtsgericht in Ansbach einen Eilantrag eingereicht, um die Welpen zurückzubekommen und deren Quarantäne verfrüht zu beenden.

Der Antrag wurde von dem bayerischen Gericht abgelehnt. Nun kommt es zum sogenannten Hauptsacheverfahren. Auch hier kann der Händler weiterhin versuchen, seine Forderung umzusetzen. Das Nürnberger Ordnungsamt hält dagegen. Es will, dass der Händler oder die ursprünglichen Empfänger der Welpen in Belgien für die teuren Tierheimkosten aufkommen.

Händler von 101 Schmuggel-Welpen will Tiere zurück

Die 101 Welpen wurden im März in einem Transporter entdeckt und werden seitdem im Tierheim Nürnberg versorgt. Zum Zeitpunkt der Reise, die von Ungarn über Deutschland bis nach Belgien gehen sollte, waren die Hundebabys viel zu jung für den Transport und hatten keine Papiere. 

Viele sind noch immer schwach, krank oder müssen sogar operiert werden. Ein kleines Schäferhund-Mädchen namens Ayla starb sogar an den Folgen des schrecklichen Transports. Die restlichen 100 Welpen warten auch weiterhin im Tierheim, bis über ihr Schicksal entschieden wird.