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Zoll stoppt Auto: Beim Anblick der Rückbank bleibt den Beamten das Herz stehen!

Stoppschild der Polizei dog-angry
© Kzenon / Shutterstock

Die Fahrerin aus der Slowakei ist unterwegs nach Frankreich, als sie in Oberbayern kontrolliert wird. Ihre Fracht: verwahrloste Hundewelpen. 

von Stefanie Gräf

Am 01.05.21, 06:00 veröffentlicht

 

Erst verläuft die Zollkontrolle auf der A94 bei Markt Schwaben ganz normal; die Fahrerin aus der Slowakei gibt an, keine anmeldepflichtigen oder verbotenen Waren dabei zu haben. Doch dann wandert der Blick der Beamten auf die Rückbank des Autos – und sie reagieren zum Glück sofort. Denn dort sitzen insgesamt sieben Chihuahua-Welpen! Völlig verängstigt, zitternd und inmitten ihrer Exkremente. Man hat sich noch nicht einmal die Mühe gemacht, die Kleinen angemessen zu sichern. 

Die Papiere, die die Slowakin den Zollbeamten vorlegt, werfen ebenfalls Fragen auf: Angeblich sind die Welpen 13 Wochen alt, anhand des eingetragenen Impftermins hätten sie aber nicht vor Ende April nach Deutschland einreisen dürfen. 

Rassesteckbrief: Chihuahua

Illegaler Hundehandel aufgedeckt

Als die Zöllner sich noch etwas intensiver umsehen, stoßen sie auf Internet-Ausdrucke und weitere Unterlagen. Daraus geht eindeutig hervor, dass die Welpen im Internet für jeweils 360 Euro inseriert waren – jetzt sollen sie zu den Käufern nach Frankreich gebracht werden. Wie bereits mehrmals zuvor.

Die Fahrerin, bei der es sich um eine gewerbliche Züchterin handelt, hat die sieben Chihuahuas, die gerade einmal acht Wochen alt sind, wie das zuständige Veterinäramt feststellt, zudem viel zu früh von der Mutter weggenommen. Diese wurden erst einmal beschlagnahmt, die Züchterin musste noch vor Ort 700 Euro Sicherheitsleistung zahlen und es wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren gegen sie eingeleitet.

Die Welpen saßen zitternd in ihren Exkrementen
© Zoll Rosenheim