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Ausgangssperre für Katzen nach 20 Uhr gefordert

Katze beim Freigang cat-serious
© Shutterstock / Petri Lopia

Neue Schikane? Der Vorstoß einer Stadtökologin sorgt für jede Menge Wirbel. Sie fordert, den abendlichen Freigang von Katzen ab sofort ersatzlos zu streichen.

von Stefanie Gräf

Am 26.04.21, 16:00 veröffentlicht

Wir lieben unsere Katzen, weil sie so süß und flauschig sind und ihren eigenen Kopf haben. Wer es schafft, der gönnt seiner Mieze natürlich auch den heißgeliebten Freigang. Doch damit soll nun Schluss sein, wenn es nach der niederländischen Stadtökologin Diny Tubbing geht. Zum Schutz der Vögel.

Die Delfter Stadtökologin fordert, Katzen künftig nach dem Abendessen im Haus zu lassen. Selbst wenn dies zunächst beim Tier nicht besonders gut ankommen sollte. Denn unsere kuscheligen Hausgenossen mutieren in der freien Natur schnell zu erbarmungslosen Raubtieren und machen Jagd auf Vögel.

Freigänger-Katzen dezimieren brütende Vögel

Vor allem in der Brutsaison sei dieser Jagdtrieb ein enormes Problem, und die mit dem Brüten und der Aufzucht der Jungen vollauf beschäftigten und daher abgelenkten Vögel werden dann leichte Beute für die Samtpfoten. Der Kompromiss, Katzen dann nur noch außerhalb der Brutsaison abends vor die Tür zu lassen, ist für Tubbing allerdings ebenfalls keine gute Option. Denn mal rein und mal raus würden die Stubentiger nicht verstehen.

Tagsüber besteht übrigens kaum eine Gefahr für die heimische Vogelwelt. Bei Tageslicht können die Piepmätze herumstreifende Katzen gut erkennen und warnen sich dann gegenseitig.