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Blinder Passagier auf Boot: Geschichte aus Lampedusa geht um die Welt

Das rote Kätzchen cat-wow
© Twitter / AngiKappa

In Sicherheit! Dass Putci die gefährliche Reise mit dem Migrantenboot von Tunesien nach Italien wohlbehalten überstanden hat, grenzt an ein Wunder. 

von Stefanie Gräf

Am 28.04.21, 16:00 veröffentlicht

 

„Auch wenn es eine kleine Geschichte ist, bin ich froh, dass sie ein Happy End hat“, schreibt der Bürgermeister der italienischen Mittelmeerinsel Lampedusa, Toto Morello, bei Facebook erleichtert. Denn das rote Kätzchen „Putci“, das viele nur „Pupi“ nennen, hat dieses Abenteuer überstanden, ohne Schaden zu nehmen.

Gemeinsam mit seinem Halter und anderen Menschen kam Putci mit einem Flüchtlingsboot nach Italien. Am 1. Juli erreichte das Boot mitsamt der Katze das rettende Ufer in Lampedusa. Doch nun muss Putci erst einmal für ein halbes Jahr in Quarantäne, denn Tunesien gilt als epizoologisches Risikogebiet.

Das Abenteuer des kleinen Putci

Für viele ist Putci ein wahrer Held: Das Kätzchen ist erst sechs Monate alt und hat bereits seinen ganzen Mut gezeigt, denn es hat tapfer dem Meer getrotzt, ohne auch nur ein bisschen Angst zu zeigen.

Doch so ganz ist das Abenteuer noch nicht vorbei, denn Putci wurde nach der Ankunft von seinem Halter getrennt. Und obwohl der örtliche Veterinärdienst bestätigt, dass das Kätzchen rundum fit ist, muss es dennoch in Quarantäne. Glücklicherweise hat sich eine Inselbewohnerin angeboten, sich um ihn zu kümmern.

Übrigens ist Putci nicht das erste Kätzchen, das als kleiner vierbeiniger Migrant aus Tunesien kam. Vor ihm unternahm ein gestromtes Katzenkind bereits die gefährliche Fahrt – im Strohhut seines Halters.