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Neues Gesetz: Haustiere von Menschen mit Schulden dürfen ab sofort...

Hund und Katze mit Decke dog-cat-sad

Haustiere sollten keine Gegenstände sein

© Gladskikh Tatiana / Wamiz

Erleichtertes Aufatmen: Ein neues Gesetz beendet nun endlich eine absolut unhaltbare Praxis, die viel Tierleid mit sich brachte.

von Stefanie Gräf

Am 22.04.21, 11:00 veröffentlicht, am 23.06.21, 17:01 aktualisiert

„Ein Lebewesen darf nicht als Geisel genommen werden, um finanzielle Fragen zu klären“, davon ist Yury Koretskikh, Leiter der Allianz der Tierverteidiger zutiefst überzeugt. Deshalb ist für ihn die Entscheidung der russischen Staatsduma vom vergangenen Dienstag ein echter Durchbruch in Sachen Tierschutz.

An diesem Tag wurde ein Gesetz verabschiedet, das endlich die gängige Vorgehensweise verbietet, Tiere von säumigen Schuldnern zu pfänden – wie Möbel, andere Wertgegenstände oder Immobilien. Dies war bislang in Russland gang und gäbe. Mit schlimmen Auswirkungen.

Tierpfändung in Russland hatte oft schlimme Konsequenzen

Wjatscheslaw Wolodin, der Sprecher der Staatsduma erläutert, dass das Verbot „die Tragödien verhindern wird, die auftreten können, wenn Gerichtsvollzieher ein Tier wegnehmen“. Damit meint er nicht nur das Leid der Halter, denn die Situation war auch im Hinblick auf die Tiere untragbar.

Das Pfänden von Tieren war eine übliche Praxis von Gerichtsvollziehern, wenn ein Schuldner nicht bereit war zu zahlen. Denn vor dem Gesetz besaßen die Tiere keinen anderen Status als anderes Hab und Gut. Dies geschah, obwohl die offiziellen Stellen diese gar nicht angemessen unterbringen und versorgen konnten. Für Koretskikh stellte dies eigentlich eine Straftat dar, nämlich „grausame Behandlung von Tieren“.  

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