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„Der erste Corona-Hund": Feivels Schicksal verbreitet sich wie ein Lauffeuer

Der niedliche 10 Monate alte Welpe dog-angry

Kein Einzelschicksal: Feivel

© Facebook Tierheim Andernach

Ist es jetzt soweit? Was die Tierheime schon länger fürchten, könnte nun eingetreten sein. Der süße Welpe wurde einfach eiskalt ausgesetzt.

von Stefanie Gräf

Am 31.03.21, 05:00 veröffentlicht

Der Facebook-Post des Tierheims Andernach im rheinland-pfälzischen Landkreis Mayen-Koblenz ist für jeden echten Tierfreund ein Schock. Im Plaidter Nette Park wurde am Sonntagvormittag ein Welpe ausgesetzt, jemand hat das gerade einmal rund 10 Wochen alte Hundekind an einer Parkbank angebunden.

Da nicht einmal klar ist, ob das Tier überhaupt aus der Region kommt und sich bislang auch kein Halter gemeldet hat, sucht das Tierheim nun über die sozialen Netzwerke mit Hochdruck nach Anhaltspunkten zur Herkunft des niedlichen Kerlchens. Die schlimme Vermutung: Es ist möglicherweise der erste Corona-Hund!

Welpe im Park ausgesetzt

Im Lockdown haben sich unzählige Menschen plötzlich Haustiere angeschafft. Hunde waren und sind während des Lockdowns eine große emotionale Hilfe. Besonders hoch im Kurs stehen junge Hunde. Auf Schritt und Tritt begegnen einem Welpen. Die große Befürchtung der Tierheime: Sobald die Reise- und Kontaktbeschränkungen wieder aufgehoben werden und die Leute wieder normal arbeiten gehen, könnten sie mit lästig gewordenen Tieren massenhaft überschwemmt werden.

 

Vielleicht war auch Feivel so ein „Zeitvertreib in der Pandemie“ und gibt quasi das Startsignal für eine Abgabewelle. Die Tierschützer in Andernach hoffen auf Hinweise – auch anonyme sind willkommen.