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Preisexplosion: So teuer sind Hunde und Katzen durch die Corona-Pandemie

Hund und Katze dog-cat-serious

Haustiere sind das neue Bitcoin

© Chendongshan / Shutterstock

Weiterhin im Trend: Durch Corona schaffen sich immer mehr Menschen Haustiere an. Die Auswirkungen auf den Haustiermarkt sind immens. Doch wie geht es weiter?

von Stefanie Gräf

Am 11.03.21, 16:00 veröffentlicht

Kontaktbeschränkungen und Arbeit im Home Office durch Corona haben in Deutschland auch massive Auswirkungen auf den Haustiermarkt. Immer mehr Menschen schaffen sich Tiere an, um etwas gegen die Einsamkeit zu tun. Denn Haustiere haben uns Deutschen bislang durch die Pandemie geholfen. Besonders großer Beliebtheit erfreuen sich dabei Hunde und Katzen.

Die Konsequenz: Der Trend zum Tier hat eine regelrechte Preisexplosion nach sich gezogen. Laut Norbert Zajac, Betreiber der weltgrößten Zoofachhandlung „Zoo Zajac“, kostet eine Britisch-Kurzhaar-Katze inzwischen 1.299 Euro (vor Corona 595 Euro) und Hunde sind nicht unter 2.000 Euro zu haben – also mehr als das Doppelte.

Tiere inzwischen doppelt so teuer

Züchter können sich ebenfalls nicht mehr vor Anfragen retten. Labrador-Züchterin Bernadette Dierks-Meyer erklärt in einem Interview, dass sie normalerweise rund 10 Anrufe bekommt, wenn sie Welpen abgibt – nun sind es über 60. Andere Züchter erhalten sogar noch mehr Anrufe.

 

Der Haustierboom macht auch vor den Tierheimen nicht Halt, in Schleswig-Holstein sind sie teilweise komplett leergefegt. Hunde und Katzen werden den Tierschützern regelrecht aus den Händen gerissen. Doch der Trend hat auch eine Kehrseite, denn im Tierheim melden sich auch immer mehr Menschen, die sich für die Zeit im Home-Office gerne ein Tier ausleihen würden.

Wie geht es nach Corona weiter?

Mit einem unguten Gefühl sehen die Tierheime zudem der Zeit nach Corona entgegen. Aktuell befürchten sie, dass die neuen Hausgenossen dann einfach wieder bei ihnen abgeliefert werden. Schon weil sich schließlich herausstellen könnte, dass der Hund oder die Katze Problem haben, sich an die plötzlich lange Zeit alleine zu gewöhnen.

Problematisch ist zudem, dass auch der illegale Tierhandel deutlich zugenommen hat, so der Deutsche Tierschutzbund. Wer legal kein Tier bekommt, greift eben auf die Kleinanzeigenmärkte im Internet zurück.