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Bei der Hundegeburt zieht ein Sturm auf: Halter greifen zu drastischen Maßnahmen

Aubrey und ihr Mann wissen, dass sie unbedingt dafür sorgen müssen, dass ihre Hündin Maggie und ihre neugeborenen Welpen vor der Kälte geschützt sind.

von Cora Meininghaus

Am 30.03.21, 16:00 veröffentlicht

Maggie ist eine niedliche Hündin, die durch die Straßen von Fredericksburg in Texas streunt. Als sie von einer Tierschutzorganisation aufgelesen wird, ist Maggie trächtig. Sie wird von dem Verein Hill Country SPCA aufgenommen und findet dank ihm schnell eine Gastfamilie.

Sobald Maggie bei ihrer Gastfamilie ankommt, sieht man, dass ihr Mutterinstinkt auch den beiden Kindern der Familie gilt: Sie geht ganz besonders liebevoll mit ihnen um.

Während der Geburt beginnt ein Schneesturm

Maggies Gastmutter Aubrey Morgan ist vor der Geburt etwas besorgt, denn sie war noch nie bei der Geburt von Welpen dabei. Sie informiert sich gut über, um sich für den großen Tag vorzubereiten. Aubrey weiß, dass die Welpen nach der Geburt unbedingt an einem warmen Ort sein müssen. Wenn es ihnen kalt wird, können sie ihre Nahrung nicht mehr verdauen, was die Kleinen sehr schwächen würde.

Als die Geburt der Welpen kurz bevorsteht, ist die ganze Familie bereit, um die Welpen zu empfangen. Doch ausgerechnet dann verursacht ein Schneesturm einen weitreichenden Stromausfall in Texas, bei dem auch ihr Zuhause nicht verschont bleibt.

Das Timing ist denkbar schlecht: Sobald Maggies Wehen einsetzen, fällt der Strom aus. Die Familie hofft, dass der Strom bis zur Geburt der Kleinen wieder funktioniert, aber als am 16. Februar um 12:30 Uhr der erste Welpe das Licht der Welt erblickt, ist es leider immer noch eiskalt im Haus.

Sie bringen die Hundefamilie ins warme Auto

Draußen ist es in dieser Nacht 1°C kalt. Aubrey und ihr Mann versuchen, den Raum aufzuheizen, indem sie Wasser kochen und es in Flaschen füllen, aber leider ist es weiterhin viel zu kalt.

Nach der Geburt des vierten Welpen ist klar, dass es trotz aller Bemühungen zu kalt für die Kleinen ist. Die Familie entscheidet sich dazu, die Welpen und ihre Mutter in ihr Auto zu bringen. Zu diesem Zeitpunkt ist es 2 Uhr morgens. Sie bleiben 12 Stunden lang im warmen Auto. Maggie bringt dort noch weitere drei Welpen zur Welt.

Danach kehren sie alle zusammen ins Haus zurück, aber dort ist es leider immer noch zu kalt für die Welpen, Maggie, das Ehepaar und die beiden Kinder.

Es bleibt nur ein Ausweg

Aubrey und ihr Mann wollen eigentlich nicht mit dem Auto losfahren, weil die Straßen infolge des Unwetters mit Glatteis bedeckt sind. Letztendlich müssen sie sich aber eingestehen, dass dies für alle die beste Lösung ist. Also setzen sie ihre drei Hunde, Maggie und ihre 7 Welpen sowie ihre beiden Kinder ins Auto und fahren zum Haus von Aubreys Eltern, die in 45 Minuten Entfernung wohnen. Zum Glück gibt es dort Strom.

Nach ein paar Tagen funktioniert auch der Strom bei Aubrey und ihrem Mann wieder und die ganze Familie mit ihren neu dazugewonnenen Mitgliedern kann dorthin zurückkehren.

Den Welpen geht es ausgezeichnet. Sie heißen Daisy, Poppy, Ash, Rosie, Dahlia, Clover und Aster. Maggie und ihre Welpen werden in ein paar Monaten zur Adoption freigegeben. Bis dahin kümmern sich Aubrey und ihr Mann weiterhin liebevoll um die Hundefamilie!