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„Wir alle können nicht mehr!" Aufschrei von Tierheim geht viral auf Facebook

Ein aggressiver Hund. dog-angry
© Facebook @Tierheim Zweibrücken Stadt und Land e.V.

Sie sind am Ende ihrer Kräfte, deshalb greift das Tierheim Zweibrücken jetzt zum letzten Mittel. Das Problem sind bissige, schwer vermittelbare Hunde.

von Stefanie Gräf

Am 25.02.21, 05:00 veröffentlicht, am 15.03.21, 10:53 aktualisiert

„Wenn man das liest, kann man heulen“, schreibt eine Frau fassungslos unter den eindringlichen Appell des Tierheims Zweibrücken, der am 22. Februar bei Facebook online ging. Der Hilfeschrei schlägt so hohe Wellen, dass sich inzwischen sogar das Fernsehen damit befasst.

Das riesige Problem der Tierschützer in Zweibrücken: Das Tierheim ist bis unters Dach voll mit bissigen Hunden, die kaum noch zu vermitteln sind. Immer mehr Halter liefern ihre unliebsamen Vierbeiner einfach ab, wenn sie nicht mehr klarkommen mit ihnen.

Tierheim rappelvoll mit Problemhunden

Aktuell gibt es in Zweibrücken rund 20 Plätze für Hunde, gut die Hälfte ist belegt mit aggressiven Hunden, die auch die erfahrenen Tierpfleger häufig nur noch mit Maulkorb handeln können. Manche müssen sogar regelrecht von speziellen Trainern resozialisiert werden – was wiederum für Geld kostet. Zumal die Chance, solche Hunde wieder zu vermitteln, gegen Null geht.

 

Hintergrund ist die Tendenz zur Anschaffung für Hunde gewisser „Moderassen“, vom Herdenschutzhund wie Border Collie oder Kangal bis hin zu Rottweilern und Pitbulls. Unausgelastet und nicht genügend erzogen geht dies zumeist extrem schief. Zumal, so zeigt die Erfahrung der Tierschützer, solche Tiere eben andere genetische Voraussetzungen mitbringen, als Pudel oder Cocker. Und da reicht es nicht, den Hund nur „genug lieb zu haben“.

In Bezug auf die Problemlösung sind die Zweibrücker ratlos. Verordnungen für Listenhunde werden das drängende Problem aus ihrer Sicht nicht lösen.
 

 

Wir alle können nicht mehr! Wir haben es schon oft genug erwähnt, können aber nicht mehr leise sein und müssen es...

Posted by Tierschutzverein Zweibrücken Stadt & Land e.V. on Monday, February 22, 2021