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Hamburgerin stirbt an Corona: Doch muss das mit ihren Katern jetzt wirklich sein?

Mann im Schutzanzug und Katze auf dem Arm cat-serious
© Comaniciu Dan / Shutterstock

Nach der tödlichen Coronainfektion ihrer Halterin müssen zwei Hamburger Kater jetzt noch mehr über sich ergehen lassen. Doch es ist zu ihrem Besten.

von Nina Brandtner

Am 23.02.21, 16:00 veröffentlicht, am 15.03.21, 10:53 aktualisiert

Doppeltes Unglück für zwei Hauskatzen aus Hamburg: Die Kater haben nach einer schweren Coronainfektion ihre Halterin verloren. Nun steht fest, dass sie sich zudem mit Sars-CoV-2 angesteckt haben.

Die Kater sind aktuell getrennt in einer Isolationsstation des Hamburger Tierheims untergebracht. Bis auf leichten Schnupfen geht es den beiden aber gut. Schon nächste Woche könnten sie wieder aus der Quarantäne entlassen werden.

Wamiz-Ratgeber: Katzen und Covid-19

Keine Übertragung von Katzen auf Menschen bekannt

Fälle wie dieser, in denen sich Haustiere bei ihren Haltern angesteckt haben, sind glücklicherweise sehr selten. In Deutschland hätten sich laut Bundeslandwirtschaftsministerium bis jetzt nur fünf Katzen und zwei Hunde mit Sars-CoV-2 infiziert.

Dagegen gibt es bislang keine Hinweise darauf, dass Haustiere das Virus auf Menschen übertragen können.

Es gibt also keinen Grund, Haustiere aus Angst vor einer Ansteckung abzugeben.

Dennoch empfehlen Wissenschaftler infizierten Personen, Abstand von ihren Katzen zu halten. So kann sichergestellt werden, dass Tiere keiner unnötigen Gefahr ausgesetzt sind.

Corona-Test bei Katzen und Hunden

Der Corona-Test bei den beiden Hauskatzen aus Hamburg funktionierte übrigens genauso wie ein Test bei Menschen. Mit einem Tupfer im Hals wurde eine Probe entnommen, die Tiere mussten dafür nicht in Narkose versetzt werden.