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Nach Vorfall im 9. Stock: Polnische Polizei unter Schock

Ein Hochhaus. dog-angry
© Shutterstock

Die Nachbarin ist starr vor Entsetzen, als sie begreift, dass dort oben ein Tier in Todesangst sitzt. Dann reagiert sie – und macht auch noch ein Beweisvideo. 

von Stefanie Gräf

Am 20.02.21, 06:00 veröffentlicht

Auch den Polizeibeamten im polnischen Lublin geht dieser Fall direkt an die Nieren. Im Bericht des aufgeregten Nachbarn ist die Rede von Tierquälerei der übelsten Sorte. Auf seinem Weg durch den Wohnblock hat dieser auf einem Fenstersims des Hochhauses einen Hund gesehen.

Das Tier saß dort oben im neunten Stockwerk, zitterte wie Espenlaub und fürchtete um sein Leben. Eine unbedachte Bewegung hätte seinen Tod bedeutet! Und offenbar hat man den Hund absichtlich dort auf die schmale Fensterbank gesetzt, denn das Fenster ist verschlossen. Das Foto sendet der aufmerksame Mann als Beleg an die Polizei.

 

Hund auf Fenstersims ausgesetzt

Die Beamten handeln sofort, doch der Hund ist vor Ort nicht mehr zu sehen und in der Wohnung scheint niemand zu sein. Trotz mehrfachem Klingeln wird nicht geöffnet. Allerdings gelingt es der Polizei unter der Anschrift die Halter des Hundes zu ermitteln: eine Frau und ein 32-Jahre alter Mann.

Video hilft, den Täter zu überführen

Den entscheidenden Hinweis liefert dann schließlich eine andere Anwohnerin. Diese sendet der Polizei ein Beweisvideo zu, auf dem der in Todesgefahr schwebende Hund eindeutig zu erkennen ist. Anhand dieser Aufnahmen können die Beamten den 32-Jährigen festnehmen; ihn erwartet nun eine Anklage wegen Tierquälerei. Die Frau dagegen versichert, sie habe von dem ganzen Vorfall nichts mitbekommen. 

Die Polizei hat den aufmerksamen Nachbarn wegen ihrer Zivilcourage bedankt. Ihr geistesgegenwärtiges Handeln haben das Tier möglicherweise vor weiteren Misshandlungen bewahrt.
 

Źródło: wroclaw.wp.pl