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Wegen Firmenhund: Gekündigter Mitarbeiter geht in den Knast!

Barry Myrick und Roxy dog-wow

Hundeliebe auch über die Kündigung hinaus

© Instagram @fightforroxy

Ein Unternehmen steht im Rechtsstreit mit einem ehemaligen Angestellten, der sich weigert, nach der Kündigung den Firmenhund zurückzugeben.

von Leonie Brinkmann

Am 06.08.21, 12:30 veröffentlicht

Barry Myrick ist der glückliche Hundepapa von Pitbull-Mischling, Roxy. Seit vier Jahren hat Barry im Auftrag seines Unternehmens und gemeinsam mit Roxy als Spürhund an seiner Seite Räumlichkeiten und Grundstücke untersucht, bevor ihm im vergangenen März gekündigt wird.

 

Das Unternehmen bezahlt alle Kosten

Sein Arbeitgeber, M&M, hat die ganze Zeit über das Futter und die Tierarztkosten für Roxy bezahlt. Allerdings lebte die Hündin immer bei Barry und dessen Frau Joana, denn die beiden haben Roxy in einem Tierheim in Florida adoptiert. Das Unternehmen zahlte auch ihre Ausbildung. Barry und Roxy sind unzertrennlich und für ihn ist die Hündin wie eine eigene Tochter.

Doch als die Pandemie ausbricht, nimmt alles eine böse Wendung, denn Barry wird eine neue Stelle angeboten, bei der er jedoch nicht mehr mit Roxy zusammenarbeiten würde, daher lehnt er die Stelle ab. Er gibt sein Auto, seine Kreditkarte und seine Ausrüstung zurück, doch die Hündin behält er, denn sein Manager hat noch zu ihm gesagt:

„Du behälst Roxy, oder?“
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Für seine Hündin geht er ins Gefängnis

Im Juni bekommt Barry einen Brief von seinem ehemaligen Unternehmen, in dem er gebeten wird, „das Eigentum der Firma“, also Roxy, zurückzugeben. Als Barry sich weigert, zeigt M&M ihn wegen Diebstahls an.

Barry muss 15 Stunden ins Gefängnis, wo er sich mit 20 anderen Leuten eine Zelle teilt – ein traumatisches Erlebnis für den Hundepapa.

Er hat gestanden, dass er einen Vertrag unterzeichnet hat, in dem steht, er müsse Roxy bei Beendigung des Vertrags der Firma aushändigen. Doch er erklärt, dass er das nicht tun werde, schließlich habe es ihm an seinem letzten Arbeitstag niemand gesagt.

Aktuell beschäftigt sich ein Richter, der auf Sorgerechtsangelegenheiten spezialisiert ist, um den Fall und bis der Prozess stattfindet, darf Barry Roxy behalten.

Kein Entgegenkommen des Unternehmens

Der Anwalt von M&M hat bereits erklärt, dass man Barry „kein Geschenk“ machen könne, dessen Ausbildung das Unternehmen 15.000 Dollar gekostet habe. Barry wiederum besteht auf der Tatsache, dass Roxy sehr an ihm hänge und ihr ein Familienwechsel sicher nicht guttäte.

Es wurde bereits eine Spendenkasse eingerichtet, um Gelder zu sammeln, mit denen Barry dem Unternehmen die für Roxy entstandenen Kosten zurückzahlen könnte.