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Tierheim-Telefon klingelt um 4 Uhr morgens: Wer tut so etwas einem Welpen an?

Die Tierschützer haben bereits eine üble Vorahnung, als sie ans Telefon gehen. Zu Recht, denn die Autobahnpolizei braucht dringend ihre Hilfe. Ein Welpe leidet.

von Stefanie Gräf

Am 29.01.21, 05:00 veröffentlicht, am 08.02.21, 16:06 aktualisiert

„Es tut einem im Herzen weh und zugleich ist man so wütend ... wie kann man nur sowas einem Lebewesen antun?“, fragt sich eine Facebook-Nutzerin unter dem ergreifenden Post des Tierheims Passau. Viele weitere Kommentatoren sind ebenfalls vollkommen fassungslos über die Grausamkeit, mit dem Menschen den jungen Staffordshire Bullterrier behandelt haben.

Als der Anruf der Polizei morgens um 4:35 Uhr im Tierheim Passau eingeht, sind dort alle direkt alarmiert. So etwas verheißt meist nichts Gutes, wie die Tierschützer aus leidiger Erfahrung wissen. Und genau so ist es.

Welpe muss 20 Kilometer über Autobahn laufen

Es handelt sich um einen akuten Notfall, ein Welpe wurde in der Nähe der Ausfahrt Passau-Nord mit offenen, blutenden Wunden an den Pfoten aufgegriffen. Das arme Tier wimmert vor Schmerzen und ist komplett am Ende seiner Kräfte!

Die niedliche Staffordshire-Bullterrier-Hündin fiel der Polizei auf der nächtlichen A3 ins Auge. Zwei Männer aus Rumänien hatten den Welpen im Schlepptau, der schon kaum mehr laufen konnte.

Alle vier Pfoten verletzt

Bei der Befragung kommt heraus, dass sie eine Autopanne bei Aicha v. Wald hatten und die Hündin seit diesem Zeitpunkt zu Fuß mitschleiften. Bis zur Ausfahrt Passau-Nord sind dies gut 20 Kilometer! Auf der rauen Fahrbahn hat sich der Welpe die Pfoten völlig wund gelaufen.

Die arme, geschundene Hündin wurde sofort medizinisch versorgt. Jetzt darf sie sich erst einmal im Tierheim in Ruhe von den Strapazen erholen.