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Mann sieht hilflosen Welpen im Schlamm: Doch er ist auf dem falschen Dampfer unterwegs

Eigentlich wollte er im Naturschutzgebiet RSPB in Frampton Marshes (England) Vögel beobachten. Aber dann entdeckt er ein kleines Tier, das inmitten einer Kuhherde auf dem Boden liegt und mit dem Tod ringt.

von Cora Meininghaus

Am 30.01.21, 06:00 veröffentlicht, am 08.02.21, 16:06 aktualisiert

Das Personal des Skegness Natureland Seal Sanctuary wird mit einer ziemlich unerwarteten Situation konfrontiert: Ian Ellis ist gerade im Naturschutzgebiet RSPB in Frampton Marshes (England) unterwegs, um Vögel zu beobachten. Während er mithilfe eines Teleskops die Flora und Fauna anschaut, wird er auf etwas aufmerksam.

Eine Herde von über 30 Kühen hat sich um ein kleines Tier versammelt, das von Weitem wie ein Welpe aussieht. Es liegt halb im Schlamm versunken da, während die Kühe um es herumstehen und es anschauen. Sie scheinen sich zu fragen, wie sie dem hilflosen Tier helfen können.

Kann man das Tier noch retten?

Der Mann ist besorgt um das kleine Wesen und ruft bei den Angestellten des Naturschutzgebiets an, um sie um Rat zu bitten, was nun zu tun ist. Angesichts der Schwere der Lage bleibt den Mitarbeitern nicht mehr genug Zeit, um zu ihm zu kommen. Ian Ellis muss sofort allein eingreifen, um noch eine Chance zu haben, das Tierbaby zu retten. Das Personal des Skegness Natureland Seal Sanctuary gibt dem Mann per Telefon Anweisungen, wie er sich durch die Kuhherde bewegen soll, um das kleine Tier zu holen. Nach einigen Anstrengungen schafft der Mann es, das kleine Tier zu retten und es zu den Angestellten zu bringen.

 

Natureland’s 2015 Harbour Seal rescues started with an unusual situation….. On 22nd June, Mr Ian Ellis of Boston...

Posted by Skegness Natureland Seal Sanctuary on Wednesday, July 22, 2015

Als er bei ihm ankommt, stellt er allerdings fest, dass es sich gar nicht wie zuerst angenommen um einen Hundewelpen handelt, sondern um eine Babyrobbe. Als das kleine Fellknäuel in der Tierklinik des Naturschutzgebiets ankommt, ist es dehydriert und lethargisch. Der Heuler ist ein Weibchen, das wahrscheinlich verwaist und erst fünf Tage alt ist.

Robbenbaby auf dem Weg der Besserung

Die kleine Robbe heißt inzwischen Celebration und die Tierärzte haben ihr Hydrierflüssigkeit verschrieben, bis ihr Gesundheitszustand sich stabilisiert. Außerdem hat sie Atemprobleme, gegen die es eine Behandlung mit Antibiotika bekommt.

Die Tierärzte denken, dass Celebration mit der Flut an die Stelle gespült worden ist, an der man sie gefunden hat. Bei ihrer Rettung ist sie noch zu klein, um freigelassen zu werden. Zum Glück freundet sie sich aber schnell mit den anderen Tieren im Zentrum des Naturschutzgebiets an.