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Coronavirus: Jetzt sollen auch Hunde und Katzen geimpft werden

Obwohl die Coronaimpfung nur langsam voranschreitet, sind Forscher schon einen Schritt weiter: Auch Haustiere müssen womöglich bald geimpft werden.

von Nina Brandtner

Am 27.01.21, 05:00 veröffentlicht, am 08.02.21, 16:06 aktualisiert

Um die Verbreitung von Covid-19 dauerhaft zu stoppen, könnten in Zukunft auch Impfungen bei Haustieren notwendig sein. Das berichten Wissenschaftler der britischen University of East Anglia (UEA) sowie der amerikanischen University of Minnesota im Wissenschaftsmagazin „Virulence”.

Laut den Forschern bestehe die Gefahr, dass sich das Virus in Tieren weiterentwickle und danach zurück auf den Menschen springe. Um ein erneutes Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung und die Ausbreitung des Virus abzuwenden, müssten demnach auch Hunde und Katzen sowie andere Haustiere eine Impfung erhalten.

Haustiere können sich infizieren

Aktuell sind einige wenige Fälle bekannt, in denen sich Hunde und Katzen mit dem Coronavirus infizierten. Die Tiere blieben dabei allerdings symptomlos und erkrankten nicht schwer. Bisher war eine Haustier-Impfung gegen Corona deshalb noch nicht im Gespräch. Was die Wissenschaftler nun jedoch auf die Idee brachte, erklärt der Herausgeber von „Virulence”, Kevin Tyler:

„Das Risiko ist, dass (...) das Virus von Tier zu Tier weitergegeben wird und tierspezifische Stämme entwickelt, dann aber wieder auf den Menschen überspringt. Zum Schluss haben wir ein verwandtes aber neues Virus und die ganze Sache geht von vorne los.”

Impfung vorerst nur zur Vorbeugung

Auch wenn das Risiko einer solchen Entwicklung aktuell noch gering sei, könnte die Impfung für Haustiere auf lange Sicht notwendig werden und bereits jetzt zur Vorbeugung Sinn machen.

Aktuell werde in Russland bereits ein Impfstoff für Haustiere entwickelt, worüber allerdings nur sehr wenige Informationen bekannt seien.