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Achtung auch im Winter: Zeckenart wird für unsere Hunde immer gefährlicher

Eines kleines, aber nicht harmloses braunes Krabbeltier bereitet Hundehaltern immer mehr Sorge - und das auch außerhalb der üblichen Zeckenzeit.

von Philipp Hornung

Am 21.01.21, 05:00 veröffentlicht, am 08.02.21, 16:06 aktualisiert

Hundehalter kennen das lästige Thema Zecken und Flöhe. Die meisten Frauchen und Herrchen sind besonders ab März oder April vorsichtig und suchen ihre Tiere nach einem Waldspaziergang akribisch auf die kleinen Plagegeister ab.

Doch nun wird bekannt, dass die Auwaldzecke oder Winterzecke (Dermacentor reticulatus) immer häufiger auch in den Wintermonaten Hunde befällt. Besonders aus dem Südwesten der Republik, als Risikogebiet bereits bekannt, werden immer mehr Fälle gemeldet. Baden-Württemberg übermittelte 2020 insgesamt 351 Fälle - doppelt so viele wie im Vorjahr!

Auwaldzecke überträgt Hundekrankheiten

Sticht der Parasit einen Hund oder ein Pferd, drohen die üblichen Krankheiten wie Borreliose oder das Zeckenfieber. Besonders gefährlich ist die Übertragung der Babesiose oder Hundemalaria, die zu hohem Fieber und bis zum Tod führen kann. Für Menschen ist die Zecke weniger gefährlich, wenn auch nicht harmlos.

Winterzecke kommt früher und bleibt länger

Ein Grund für die explosionsartige Ausbreitung ist die Erderwärmung, die zu milderen Wintern hierzulande führt. Die Auwaldzecke fühlt sucht bereits bei 4°C nach Wirten, die sie stechen könnte. Doch auch die Kontaktbeschränkungen während der Corona-Pandemie führen dazu, dass sich Hundehalter häufiger im Freien aufhalten und das Risiko für einen Zeckenbiss steigt.