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Neue Regel in Berlin: Viele Katzen dürfen bald nicht mehr ins Freie!

Traurige Katze schaut aus dem Fenster cat-serious
© Symbolbild / Shutterstock

Eine neue Regelung könnte einigen Berliner Katzen schon bald den Freigang verbieten. Warum es für die Tiere dennoch eine gute Nachricht ist, liest du hier.

von Nina Brandtner

Am 11.01.21, 16:00 veröffentlicht

Unzählige Tierheime in Deutschland hatten auch im vergangenen Herbst wieder mit einer Kätzchenschwemme zu kämpfen. Zu viele unkastrierte Katzen und Kater zeugen Nachwuchs, für den sich dann niemand zuständig fühlt. Im besten Fall landen diese Tiere im Tierheim, im schlimmsten Fall sterben sie als Streunerkatzen, unterversorgt oder ausgesetzt.

Gegen ungewollten Katzennachwuchs will der Senat in Berlin nun mit einer Art Kastrationspflicht vorgehen. Das geht aus einem Verordnungsentwurf von Justizsenator Dirk Behrendt (Grüne) hervor, wie die BILD berichtet.

 

Unkastrierte Tiere haben Ausgangssperre

Demnach sollen sich unkastrierte Katzen und Kater in Zukunft nicht mehr frei in der Hauptstadt bewegen dürfen. Dort gibt es aktuell ca. 10.000 verwilderte und streunende Katzen – eine Zahl, die man mit der neuen Verordnung eindämmen möchte. Sollte sie beschlossen werden, dürfen Vierbeiner schon ab einem Alter von fünf Monaten nicht mehr durch die Gärten und Straßen streunern.

Auch kastrierte oder sterilisierte Tiere dürfen nur dann aus dem Haus, wenn sie durch einen Microchip gekennzeichnet sind und ihre Halter in einem Haustierregister hinterlegt sind. Die Kosten für diese Maßnahmen tragen die Halter. Echten Tierfreunden dürfte der Schutz des Tierwohls diesen Preis aber wert sein.