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Frau bricht in Tierheim zusammen: „Was habt ihr mit meinem Pitbull gemacht?“

Die Behörden bedauern den „unglücklichen Fehler“. Doch was mit dem entlaufenen Hund passierte, ist der Albtraum jedes Tierhalters.

von Stefanie Gräf

Am 05.01.21, 16:00 veröffentlicht, am 08.02.21, 16:06 aktualisiert

Für Monica Lopez aus Champaign im US-Bundestaat Illinois ist ihr Pitbull „nicht bloß irgendein Hund“. Für sie ist er „mein Herz, mein Baby, ein Engel“. Dass er nun nicht mehr da ist, ist ein echtes Drama für die Frau. Vor allem, weil Hund Dada wegen eines dummen Versehens sterben musste.

Der Pitbull ist ihr im Dezember ausgebüxt, tagelang suchte Lopez nach ihrem vierbeinigen Liebling. Deshalb war sie unendlich erleichtert, als sie am 23. Dezember die Nachricht bekam, Dada befände sich im Tierheim und sie könne ihn nach Weihnachten abholen. Bis dahin sei er dort in besten Händen. 

Rassesteckbrief: Pitbull

Entlaufener Pitbull einfach eingeschläfert

Umso größer ist ihr Schock, als sie den Pitbull nach den Feiertagen endlich mitnehmen will. Denn vor Ort erklärt man Lopez, dass Dada eingeschläfert worden sei. 

Die Behördenchefin Darlene Kloeppel erklärt gegenüber Medienvertretern, dass hier ein tragischer Fehler gemacht wurde. Tatsächlich sei die übliche Vorgehensweise, dass Streuner normalerweise für fünf Tage im Tierheim bleiben und erst dann über ihre Zukunft entschieden wird. Doch in diesem Fall lief einiges anders.

Kleiner Fehler mit schlimmen Konsequenzen

So scheint bereits am 23. Dezember entschieden worden zu sein, dass Pitbull Dada die Todesspritze bekommt. Ein Vermerk nach dem Telefonat mit Halterin Lopez, dass das nicht passieren soll, wurde einfach übersehen – mit fatalen Konsequenzen.

Tierfreunde auf der ganzen Welt sind entsetzt über diesen Vorfall. Laut Kloeppel erhielten die zuständigen Stellen derzeit immer wieder Hass-Nachrichten und zornige Anrufe. Doch das bringt Hundehalterin Lopez ihren Dada auch nicht wieder.