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Winterdrama im Tierheim: Fotos von 4 Kätzchen sind wie ein Schlag in den Magen

Von wegen Fest der Liebe! Bei Facebook berichtet ein Tierheim, was wirklich über die Weihnachtsfeiertage passiert. Echte Tierfreunde sind todtraurig über die Geschichten.

von Stefanie Gräf

Am 19.01.21, 16:00 veröffentlicht, am 08.02.21, 16:06 aktualisiert

„Oh mein Gott, wie grausam. Wenn ich so etwas lese, schäme ich mich für meine Gedanken und Gefühle solchen Menschen gegenüber“, lautet einer der entsetzten Kommentare unter dem Post des Tierheims Köln-Zollstock bei Facebook. Seitdem er am Ende Dezember online ging, sorgt er für jede Menge Aufsehen.

Unter der Überschrift „vier Weihnachtsgeschichten“ werden vier Kätzchen samt Foto vorgestellt, für die die Weihnachtszeit alles andere als schön und beschaulich war. Denn diese Tiere kamen allesamt ausgerechnet am Fest der Feste ins Tierheim. Doch das wirklich Schlimme dabei ist das Verhalten der Tierhalter.

Ausgerechnet zu Weihnachten abgeschoben

So kam beispielsweise „Tatsy“, ein 16-jähriger Kater, einen Tag vor Heiligabend nach Zollstock. Er hatte seit zwei Monaten Durchfall und sollte deshalb eingeschläfert werden. Zum Glück weigerte sich der Tierarzt. Ohne Tatsy eine Träne nachzuweinen, gaben ihn seine Halter dann im Tierheim ab.

Ähnlich erging es der 10 Jahre alten „Funghi“, die unsauber geworden war. Um Kosten für eine eingehende Untersuchung zu sparen, sollte auch sie eingeschläfert werden. Auch hier weigerte sich der Tierarzt.

Bei den beiden anderen Samtpfoten handelt es sich um Fundtiere mit großen gesundheitlichen Problemen. Die zehnjährige „Anni“ musste direkt notfallmäßig operiert werden; durch eine Bauchhernie so groß wie eine Grapefruit konnte sie weder Kot noch Urin absetzen. Klapperdürr und mit schlechten Nierenwerten kam die hübsche „Moonlight“ ins Tierheim; sie musste ebenfalls dringend medizinisch versorgt werden.

Entsetzen bei den Lesern

„Das zerreisst mir das Herz, wenn ich sowas lese“, kommentiert eine Userin diese unendlich traurigen Winter-Schicksale. Eine andere sieht die positive Seite und dankt den engagierten Tierärzten und Tierschützern: „Was für ein Glück für die 4!“