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Wegen Corona: Schlittenhunden im Norden droht schreckliches Schicksal

Trauriger Schlittenhund dog-sad
© Symbolbild / Shutterstock

Schlimme Nachrichten aus Norwegen - viele Schlittenhundebesitzer stehen vor dem wirtschaftlichen Aus. Das hat fürchterliche Konsequenzen für die Hunde.

von Stefanie Gräf

Am 07.12.20, 16:00 veröffentlicht, am 08.02.21, 16:06 aktualisiert

 

Einmal durch die tief verschneiten Landschaften Skandinaviens mit dem Hundeschlitten fahren. Ein einmaliges Erlebnis, das für Touristen zu den absoluten Highlights einer Reise in den hohen Norden gehört. Doch diesem traumhaften Erlebnis droht das Aus. 

Wegen der Corona-Pandemie könnte es bald keine Schlittenhund-Touren für Touristen mehr geben, wie die norwegische Zeitung E24 nun berichtet. Die erschreckende Wahrheit: Weil immer mehr Anbietern aufgrund der ausbleibenden Einnahmen das Geld für Futter und Training fehlt, greifen sie jetzt zum allerletzten Mittel. Die Schlittenhundehalter haben bereits Tiere töten müssen.

Wamiz-Ratgeber: Schlittenhunde

Die ersten Schlittenhunde wurden bereits getötet

Die Situation ist fatal: Seit März kommen keine Touristen mehr nach Norwegen, das Geschäft mit den Touren liegt komplett brach. Jetzt sollte eigentlich Hauptsaison sein, doch noch immer herrschen die Reisebeschränkungen wegen Corona. Die Branche steht vor dem Aus – und die Leidtragenden sind die Tiere. Einige Schlittenhundehalter haben offenbar bereits begonnen, ihre Vierbeiner zu erschießen; weitere werden sicher folgen.

Leider kommt für sie die Corona-Unterstützung der norwegischen Regierung zu spät. Diese soll im Januar ausgezahlt werden, doch gerade die großen Veranstalter mit mehr als 40 Hunden werden es bis dahin nicht schaffen. Die Ausgaben für das Futter der Tiere und das nötige Training sind nicht aufzufangen.

Ein Leben als „Sofa-Hund“ ist keine Alternative

Zwar gibt es gutgemeinte Angebote von Tierfreunden, einige der Huskys vorübergehend aufzunehmen, doch dies ist keine echte Option. Die Hunde sind es gewohnt, immer draußen zu sein mit ihrem Rudel. Ein Leben als Wohnungstier kommt für sie nicht infrage. Daher hoffen die Halter jetzt, dass man auf ihre Lage aufmerksam wird und die Regierung schnell hilft.

Hunderasse: Husky