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Polizisten ratlos beim Blick ins Auto: Tatverdächtige haben sich selbst verhaftet!

Verwirrung bei einem Polizeieinsatz in Mönchengladbach: Zwei Tatverdächtige besetzen kurzerhand das Polizeiauto, lassen sich dann aber widerstandslos abführen.

von Nina Brandtner

Am 03.12.20, 11:00 veröffentlicht

So leicht dürfte es den Beamten der Stadt Mönchengladbach wohl noch nie gefallen sein, zwei gesuchte Verbrecher dingfest zu machen: Die zwei Verdächtigen hüpften bei der ersten Gelegenheit ins Polizeiauto und verhafteten sich so praktisch selbst. Abgeführt wurde sie allerdings nicht in Handschellen, sondern an der Leine: Es handelte sich um zwei Schäferhunde!

In einer amüsanten Meldung schildert die Politei Mönchengladbach den Zwischenfall: Die beiden Vierbeiner wurden von aufmerksamen Anwohnern der Polizei gemeldet – „mangels menschlicher Begleitung”. In den frühen Morgenstunden machte sich deshalb ein Streifenwagen auf den Weg in die Ortschaft Hardt.

Hunde besetzen Polizeiauto 

Die beiden Deutschen Schäferhunde freuten sich offenbar über das Erscheinen der Helfer. Kaum waren die Polizisten ausgestiegen, nahmen die Hunde ihre Plätze auf Fahrer- und Beifahrersitz ein. Die Polizei kommentiert trocken:

„Initiativbewerbung oder kalte Pfoten?”

Da es um 6 Uhr morgens etwas kalt für einen Spaziergang war, deutet alles auf das zweite Motiv hin. Dennoch schienen die Vierbeiner Gefallen an ihrem neuen Revier zu finden: „So gelassen professionell sie dort saßen, hätte es nun auch nicht mehr wesentlich überrascht, wenn sie den nächsten Funkspruch zum Einsatz selber abgesetzt hätten.”

Letztlich wurden die beiden flauschigen Wegelagerer von der Feuerwehr in Transportboxen ins Tierheim gebracht. Ob sie mittlerweile schon wieder zuhause sind, ist nicht bekannt.

 

Initiativbewerbung oder kalte Pfoten? - Das haben wir nicht klären können. So oder so aber schienen die beiden...

Posted by Polizei NRW Mönchengladbach on Monday, November 30, 2020