Test: Welche Katze passt zu mir? 🐱

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Kätzchen auf einmal weg: Überwachungskamera lässt alles auffliegen!

Dieses Kätzchen hat zwar ein kleines Handicap, genießt das Leben mit seiner Familie aber in vollen Zügen, bis Leute vom Tierheim kommen und Schreckliches tun.

von Leonie Brinkmann

Am 05.12.20, 12:00 veröffentlicht

Am 5. November kommt Steve Mago von der Arbeit nach Hause und kann nirgendwo seine graue, 15 Jahre alte Katze Mush finden, die es sich in der Abwesenheit ihrer Familie meist auf der Veranda gemütlich macht. Zunächst macht er sich keine großen Sorgen, doch als zum Abendessen alle anderen drei Katze da sind und nur Mush fehlt, wird er unruhig.

Also überprüft er die Aufnahmen der Überwachungskamera, die vor der Haustür angebracht ist und beobachtet mit Entsetzen, was sich in seiner Abwesenheit dort zugetragen hat.

Sie kommt und nimmt Mush mit

Auf den Aufnahmen sieht er, wie eine Frau auf die Veranda kommt und an die Tür klopft, als niemand die Tür öffnet, nimmt sie sich die arme Mush und geht mit ihr fort. Über eine Stunde versucht Mushs Familie herauszufinden, wer diese Frau ist, denn ihr Namensschild ist nicht gut zu erkennen. Doch schließlich finden sie heraus, dass sie von einem Tierheim in Middletown kommt.

Als sie dort anrufen, teilt man ihnen mit, dass die Katze in eine örtliche Tierklinik gebracht worden ist, da die Frau geglaubt hatte, das Tier wäre von einem Auto angefahren worden. Allerdings litt Mush schon jeher an einem Geburtsfehler und hatte Probleme mit ihrer Wirbelsäule. Deswegen hatte sie einen etwas merkwürdigen Gang, doch in all den 15 Jahren ihres Lebens hat sie nie gelitten.

 

Today at 11am this woman came onto my families property and stole our cat. They didn’t knock or leave a note. OurMush...

Posted by Andrew Mago on Thursday, November 5, 2020

Eine radikale Entscheidung

Weil Mush nicht gechipt ist, geht man in der Klinik davon aus, dass sie ein Streuner ist und beschließt, die Katze einzuschläfern. Nach 15 Jahren glücklichen Lebens wird es ihr einfach genommen, weil sie vor ihrem Zuhause umhergelaufen ist und den Fliederduft genossen hat.

Anthony Mercantante ist der Verantwortliche des Tierheims und rechtfertigt die Tat damit, dass Mush nicht gechipt war. Andernfalls wäre dies nie passiert.

Mushs Familie ist verständlicher Weise außer sich, sie können nicht begreifen, warum jemand vor ihrer Haustür eine ihrer Katzen einfängt und sie kaltherzig einschläfert, obwohl sie nirgendwo blutete oder einen leidenden Eindruck machte.

Ohne Chip, keine Identifizierung

Nachdem in den sozialen Netzwerken heftige Kritik laut wird, meldet sich auch die Tierklinik zu Wort, um ihre Entscheidung zu rechtfertigen. Sie haben sich lediglich an die Vorschriften gehalten, die es für streunende Katzen gibt, die von dem Tierheim zu ihnen gebracht werden.

 

We want to thank everyone for your concern for the family of Mush and your questions surrounding his care. As...

Posted by Red Bank Veterinary Hospitals on Sunday, November 8, 2020

Dies sollte allen Haustierhaltern eine Erinnerung daran sein, dass sie ihre Tiere chippen sollten. Allerdings hätte Mush für diese Erinnerung niemals ihr Leben geben sollen.