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Kölnerin (16) kauft Hund im Internet: Bei was sie später gefilmt wird, ist unverzeihlich

Ein schwarz-weißer Border Collie dog-sad
© Instagram / Tierheim Köln-Dellbrück

Nachdem die erste Begeisterung über das Tier verflogen ist, kommt die Ernüchterung. Doch die Jugendliche trifft eine fatale Entscheidung, die alle aufbringt.

von Stefanie Gräf

Am 27.11.20, 17:00 veröffentlicht, am 08.02.21, 16:06 aktualisiert

 

Manche Geschichten lassen einen einfach nur sprachlos zurück. Was das Tierheim Köln-Dellbrück nun gepostet hat, gehört definitiv dazu. Vor einigen Tagen entdeckte eine Tierfreundin den süßen Border-Collie „Mo“ – angebunden an einer Parkbank. Man hatte den hübschen Kerl offenbar ausgesetzt. Doch damit nicht genug, denn er trug außerdem noch einen Maulkorb.

Als sich die Frau umsieht, bemerkt sie ein wegfahrendes Auto und notiert sich geistesgegenwärtig das Kennzeichen. Und damit hilft sie entscheidend, diesen ungewöhnlichen Fall aufzuklären. Denn die Polizei kann hierüber den Fahrzeughalter ermitteln und es offenbart sich eine überraschende Geschichte.

Hunderasse: Border Collie

Der Hund gehört einer Jugendlichen

Bei der Aussetzerin handelt es sich um ein gerade einmal 16-jähriges Mädchen. Der Fahrer, ein Freund von ihr, bringt die Polizei auf ihre Spur; und als die bei ihr auftaucht, gesteht sie sofort und erklärt, wie alles gekommen ist. Das Mädchen hat den schwarz-weißen Rüden über einen Online-Kleinanzeigenmarkt gekauft. 

Die ersten Wochen läuft auch alles gut und sie ist überglücklich mit dem Vierbeiner. Doch weil das Mädchen, das offenbar keine betreuenden Eltern hat, keinerlei Hundeerfahrung hat, offenbart Mo schnell eine andere Seite. Er beißt sein junges Frauchen offenbar. Schließlich ist die Jugendliche so überfordert mit ihm, dass sie sich nicht mehr anders zu helfen weiß und den Hund aussetzt. Mit Maulkorb.

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Das Tierheim bittet um Nachsicht

Eine höchst unglückliche Geschichte, aber das Tierheim Köln-Dellbrück bittet in seinem Post dennoch um Verständnis. Denn weil das Mädchen sofort offen alles zugab und Reue zeigte, konnte zumindest schnell die Vorgeschichte des Hundes herausgefunden werden. Mo soll nun erst einmal im Tierheim zur Ruhe kommen, ehe nach einem neuen Zuhause für ihn gesucht wird.