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Gute Frau stellt Briefkasten für Hunde auf: Nachbarn reagieren abscheulich!

Eine Box mit Gratisgeschenken für die Hunde des Viertels - diese schöne, selbstlose Geste einer Anwohnerin gefällt leider nicht jedem...

von Cora Meininghaus

Am 13.12.20, 06:00 veröffentlicht, am 08.02.21, 16:06 aktualisiert

Mit einer solchen Reaktion hat Jaime McKnight ganz bestimmt nicht gerechnet. Und das ist auch vollkommen verständlich: Diese Frau, die in Sankt-Petersburg lebt, will ihrer Gemeinde etwas Gutes tun. Sie hat die Idee, eine knallrosafarbene Box mit Leinen, Halsbändern, Leckerchen und kostenlose Kotbeutel zu füllen. Es handelt sich um eine Art Briefkasten für Hunde, an dem sich alle Hundehalter bedienen können. Eigentlich kann man dies eindeutig als gute Tat für die Allgemeinheit bezeichnen.

Aber leider sind manche Nachbarn da anderer Meinung. Eine Anwohnerin zeigt die Box sogar bei der Stadt an, weil sie diese „hässliche rosafarbene Leckerchen-Box“ nicht mag. Sie fordert, dass die Box entfernt werden soll und stellt sich damit gegen das gemeinnützige Engagement von Jaime McKnight.

„Ich denke, dass es in dieser Stadt eigentlich wichtigere Probleme zu lösen gibt als meine Box für die Nachbarschaft, in der gratis Hundebedarfsartikel an meine Nachbarn verteilt werden“, sagt sie.

Sie ist der festen Überzeugung, dass sie nichts Schlimmes getan und gegen kein Gesetz verstoßen hat.

Allerdings ist das Terrain, auf dem die Leckerchen-Box steht laut der Gesetzgebung von Sankt Petersburg Eigentum der Stadt, welche auch ein Wegerecht dafür innehat. Es liegt also doch ein Gesetzesverstoß vor, denn Jaime McKnight hatte keine formelle Erlaubnis, die Box aufzustellen. Nun läuft sie Gefahr, eine Geldstrafe in Höhe von 500 $ zahlen zu müssen, wenn sie ihre Leckerchen-Box nicht wieder entfernt.

Jaime ist wild entschlossen, ihre Idee durchzusetzen und versucht, rückwirkend eine Genehmigung zu bekommen, aber leider hat sie damit keinen Erfolg. „Was soll ich denn jetzt tun?“, fragt sie sich.

Laut den Informationen, die sie zu diesem Thema findet, sieht es so aus, als wäre die einfachste Lösung, die Box umzustellen und an einen Ort zu bringen, der nicht in der Verwarnung wegen eines Gesetzesverstoßes, die sie bekommen hat, erwähnt wird. Und genau das hat sie auch getan: Jaime hat ihre hübsche Leckerchen-Box einfach an eine andere Stelle im Hof gestellt.

Ende gut, alles gut - nun können die Hundehalter in der Nachbarschaft sich wieder an der Box bedienen, damit ihr Hund ein nagelneues Halsband oder ein Leckerchen bekommt, oder auch um ihren Vorrat an Kotbeuteln wieder aufzufüllen. Es ist schon ziemlich erstaunlich, dass eine so selbstlose Aktion dazu führen kann, dass jemand auf die Idee kommt, Klage zu erheben.