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„Warum hast du mir das angetan?“: Tierheim-Kätzchen erzählt von tragischer Nacht

„Ich hatte Albträume, ich hatte Angst …“ Dieser Facebook-Post trifft einen mitten ins Herz, denn so empfinden Tiere, die ausgesetzt werden. Das darf nicht sein!

von Stefanie Gräf

Am 14.11.20, 12:00 veröffentlicht

Das ernste, abwartende Gesicht des getigerten Kätzchens wird man nie wieder vergessen, nach dem Lesen des Facebook-Posts. Tagtäglich muss das Team des Tierheims Gelsenkirchen sich um ausgesetzte Haustiere kümmern, die ihre Halter nicht mehr haben wollen. Was das aber für die Tiere bedeutet, begreifen nur die wenigsten.

„Warum bloß?“, fragt sich so ein Tier vielleicht. „Müssen wir hier zum Arzt? Geht es Dir nicht gut? Kann ich Dir helfen? Komm, ich kuschle mich ganz eng an Dich und dann fahren wir wieder nach Hause, okay?“ In bewegenden Worten beschreibt das Tierheim Gelsenkirchen, was die Samtpfote möglicherweise empfindet bei einer Aussetzung, und rührt die Leser damit zu Tränen.

Eine Aussetzung aus Sicht der Katze

Detailliert wird in der Geschichte beschrieben, wie das Kätzchen mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen wird. Es ist verängstigt, versteht die Welt nicht mehr. Alles versucht es, um den Halter, der so merkwürdig guckt, wieder zu beruhigen: es schnurrt, es kuschelt, es leckt ihm die Hand. Doch stattdessen packt der es in eine Transportbox und fährt damit irgendwo hin.

Sie leidet stundenlang unter Angst

Doch das Schlimmste ist die Nacht in der Kälte, dort draußen, wo der Mensch das Kätzchen einfach ausgesetzt hat. Das Tier friert, hört die fremden Geräusche, hat Hunger und Durst. Aber es dauert Stunden, bis endlich ein freundlicher Mensch auftaucht und es entdeckt. Dann hat das Martyrium des etwa acht Monate alten Katerchens, der Ende Oktober ausgesetzt wurde, endlich ein Ende.

Das Tierheim hofft, mit dieser anrührenden Geschichte Aussetzungen zu verhindern. Und es weist darauf hin, dass es noch andere, bessere Optionen gibt, wenn man ein Tier abgeben möchte.