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Holt die Hunde da raus: Grausamer Fund in Kölner Horror-Zwinger

Abgemagerter Hund in Zwinger dog-sad
© Stadt Köln

Schon als die Polizisten im Dunkeln anrückten, gingen ihnen die Zustände an die Nieren. Bei Tageslicht offenbart sich erst das volle Ausmaß der Horror-Haltung.

von Stefanie Gräf

Am 08.11.20, 12:00 veröffentlicht

 

Wie kann man nur? Die Zustände, die bei einem Polizeieinsatz in Köln-Nippes zutage getreten sind, lassen jeden Tierfreund erschüttert zurück. Nur dem Anruf eines Anwohners ist es zu verdanken, dass das furchtbare Martyrium von neun Hunden endlich beendet werden konnte.

Der Bürger hatte am Abend des 2. Novembers den örtlichen Ordnungsdienst alarmiert, der zum Glück sofort reagiert. Die Mitarbeiter entdecke auf dem verwahrlosten Grundstück im Grünen, auf dem sich mehrere Parzellen unterschiedlicher Besitzer befinden, Entsetzliches. 

Neun vernachlässigte Hunde in Ekel-Zwingern

Alles ist komplett vermüllt, überall liegt der Gestank von Urin und Hundekot in der Luft. Zuerst stoßen sie im vorderen Bereich der Parzelle auf vier verdreckte Zwinger, darin ein Kangal- sowie ein Cane-Corso-Rüde. Weiter hinter in einem Verschlag sind noch drei weitere Zwinger mit einem Bull-Terrier, einem Schäferhund und einem jungen American-Staffordshire-Terrier.

Sämtliche Hunde sind bis auf die Knochen abgemagert und völlig verängstigt! Sie haben weder Futter noch Wasser und sitzen in Mengen alter Fäkalien. Die herbeigerufenen Tierretter der Feuerwehr versorgen sie erst einmal notdürftig.

Am Dienstagmorgen wird erst das komplette Ausmaß der Katastrophe deutlich. Der Hundekot ist zum Teil bereits uralt, die Tiere sind bedeckt mit Hautekzemen. Während die Feuerwehr die Hunde abtransportiert, hören die Einsatzkräfte weiteres Gebell von einer anderen Parzelle und treten sofort in Aktion.

Auch noch Tiervermehrung!

Hier entdecken sie noch weitere Hunde, vier englische Bulldoggen in einem ähnlich grausamen Zustand. Doch hier ist die Sache sogar noch perfider, denn offenbar sollten sich diese Tiere verpaaren. Und auch hier weder Futter noch Wasser, nur Dreck und Fäkalien.

Die Tiere befinden sich nun alle in Sicherheit im Tierheim, gegen die Verantwortlichen wird ermittelt.