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Wirbel um neue Hunde-Produkte: Ist das überhaupt artgerecht?

Ein neues Produkt im Sortiment des Modegiganten sorgt für ordentlich Aufsehen, denn es richtet sich an eine ungewöhnliche Zielgruppe: Hunde.

von Nina Brandtner

Am 26.10.20, 17:00 veröffentlicht

Die einen schwärmen für die niedlichen Outfits, andere können nur den Kopf schütteln. Mit seiner Kleidung für Hunde sorgt das schwedische Modeunternehmen H&M auch diesen Herbst wieder für ordentlich Diskussionen bei Hundehaltern.

Kleine Kostüme mit Rüschen, Regenmantel, Rollkragenpullis aber auch das ein oder andere Nikolaus-Outfit für Hunde hängen bei H&M gerade im Regal. Online wirbt der Modehersteller für die ungewöhnliche Kollektion: „Verpasse deinem Hund ein schickes Outfit – mit unseren süßen und farbenfrohen Styles und Accessoires für Hunde”.

Zurecht fragen sich nun viele Halter: Ist das überhaupt artgerecht?

Einige Hunderassen profitieren von Schutzkleidung

Kommt darauf an, finden wir von Wamiz. Tatsächlich gibt es einige Hunderassen, die im Herbst und Winter schnell frieren. Besonders Vierbeiner ohne Fell oder kleine Hunde mit wenig Unterwolle und kurzem Fell sind betroffen. Bei Hunderassen wie Nackthunden, dem Chihuahua, dem Greyhound oder dem Dobermann kann zusätzliche Schutzkleidung sinnvoll sein.

Bitte keine Kostüme für Hunde

Die meisten Hunderassen sind jedoch durch regelmäßige Fellwechsel an die Jahreszeiten angepasst und kommen dank Unterwolle und dickem Fell gut durch den Winter. Wir raten davon ab, Hunde nur aus Spaß zu verkleiden oder in Kostüme zu stecken. Keinesfalls sollten Sie Ihrem Vierbeiner unnötig Kleidung aufzwingen, wenn er sich darin sichtlich unwohl fühlt.