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Tierheim findet Hündin: Wegen ihrer Rasse besteht ein furchtbarer Verdacht

Wurde sie ausgesetzt, weil sie nicht wie gewünscht funktionierte? Ein Großeinsatz ist nötig, damit die Tierschützer die Hündin schließlich bergen können.

von Stefanie Gräf

Am 14.10.20, 11:00 veröffentlicht

Der vergangene Samstag beginnt für das Tierheim in Schwerte mit einer echten Hiobsbotschaft: Am frühen Morgen wird an einem Wanderplatz eine Hündin gefunden, einfach an einen Schlagbaum angebunden.

Der böse Verdacht: Der Vierbeiner wurde kurzerhand ausgesetzt, weil er nicht so funktionierte wie gewünscht. Eine ganz üble Masche.

Kangal-Hündin in Schwerte (NRW) ausgesetzt

Bei der Hündin handelt es sich offenbar um einen Kangal-Mix. Weil sie mit der Situation völlig überfordert ist, lässt sie auch niemanden an sich heran. Insofern muss die Feuerwehr Schwerte um Unterstützung gebeten werden. Schnell ist klar, damit niemand in Gefahr gerät beim Abtransport des massigen Tieres, müssen Sicherheitsvorkehrungen getroffen werden.

Alle Infos: Herdenschutzhunde

Um die Hündin zu betäuben, wird zusätzlich ein Jäger hinzugezogen. Dieses setzt das Tier mit Betäubungspfeilen außer Gefecht. Nun kann es von den Tierschützern gefahrlos abtransportiert werden.

Herdenschutzhunde brauchen erfahrene Halter

Bei der obligatorischen Untersuchung im Tierheim stellt sich heraus, dass der Herdenschutzhund zwar einen Chip trägt, aber dessen Nummer nirgends registriert ist. Daher wurde nun der Transponderhersteller kontaktiert, um so vielleicht Hinweise auf den Tierhalter zu bekommen, der die Hündin so skrupellos ausgesetzt hat.

Aktuell wird vermutet, dass dieser sich mit dem Vierbeiner gewissermaßen „übernommen“ hat und ihn dann einfach nur noch loswerden wollte. Denn um einen Herdenschutzhund handhaben zu können, braucht es einiges an Fachwissen und Hundeerfahrung.