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Labrador-Welpen geschmuggelt: Beim Blick in den Käfig bleibt den Beamten das Herz stehen

Labrador Welpe in Käfig dog-angry
© Grenzpolizeistation Burghausen

Pelziger Zwischenfall auf der A94 in Bayern: Als Schleierfahnder einen Rumänen aus dem Verkehr ziehen, machen sie in seinem Kofferraum eine traurige Entdeckung.

von Carina Petermann

Am 08.10.20, 11:00 veröffentlicht

 

In zwei Boxen im Wagen des 27-jährigen Fahrers hocken vier niedliche Labradorwelpen. Schnell wird den Beamten klar, dass der Transport der Hundebabys nicht mit rechten Dingen zugeht – obwohl der Rumäne EU-Heimtierausweise für die Hündchen vorlegen kann.

Doch weil die Vierbeiner erst acht Wochen alt sind, sind sie viel zu jung für einen solchen Transport. In Deutschland darf man Hunde erst ab einem Alter von 15 Wochen ein- oder durchführen.

Welpen ohne Wasser transportiert

Außerdem sind die Welpen mit zwei Monaten noch zu jung für die Tollwutimpfung, die ebenfalls verpflichtend ist, wenn man mit ihnen die Grenze überqueren will. Besonders schockierend ist für die Beamten allerdings die Art und Weise, wie die Welpen transportiert werden, wie die Polizei schreibt:

„In den mit Sägespänen ausgelegten Boxen befand sich z.B. kein Wassernapf, was bei einer Fahrtroute von Rumänien bis nach Landshut schon Fragen aufwirft.”

Welpen sind im Tierheim Kronberg untergebracht

Mittlerweile sind die Vierbeiner sicher im Tierheim Kronberg des Tierschutzvereins Altötting und Mühldorf untergebracht. Dort, so heißt es in einem Facebookbeitrag, ist der Fall nur einer von vielen. Das Tierheim bittet darum, von Vermittlungsanfragen noch abzusehen. Sollten die Labradore vermittelt werden, werde man es rechtzeitig mitteilen.

 

Tierheim Alltag, in letzter Zeit ziemlich oft, nun auch ein Bericht in der Zeitung. Es erreichen uns gerade viele ...

Posted by Tierschutzverein Altötting und Mühldorf e.V. on Monday, October 5, 2020