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„Das Elend nimmt kein Ende": Tierheim-Post nach Kätzchen-Fund schlägt hohe Wellen

Das Team der OÖ Tierrettung ist verzweifelt. Wie sollen sie das bloß schaffen? Schon wieder werden vier verwahrloste Katzenbabys  bei ihnen abgegeben.

von Stefanie Gräf

Am 24.09.20, 14:00 veröffentlicht

„Es ist zum heulen, solch arme Geschöpfe in den Händen zu halten“, heißt es im letzten Post der Oberösterreichischen Tierrettung. Dort ist man am Ende der Kräfte und auch die nötigen Mittel gehen zur Neige. Denn jetzt sind es dort insgesamt 35 Katzenbabys!

Vor wenigen Tagen wurden erneut vier Flaschenkinder im Tierheim abgegeben, in einem erbärmlichen Zustand. So schlimm, dass einer der Zwerge bereits kurze Zeit nach der Abgabe starb. Denn die Winzlinge sind nur noch Haut und Knochen.

Lauter Kitten in Oberösterreich ausgesetzt

Denn nicht genug, dass 25 der tapsigen Katzenbabys noch mühsam per Hand mit der Flasche aufgezogen werden müssen, die Tierchen sind zum Teil auch in einem erbärmlichen Zustand. Einige haben üble Bindehautentzündungen, die dringend der Behandlung bedürfen.

Insofern arbeitet die OÖ Tierrettung gerade am Limit, obwohl einige der Flaschenkinder bereits auf Kurzzeitpflegestellen sind. Sie müssen alle paar Stunden gefüttert und versorgt werden. Ein enormer Zeitaufwand, der kaum zu bewältigen ist.

TROÖ braucht Spenden und fordert Kastrationspflicht

Doch auch finanziell ist die derzeitige Situation eine enorme Belastung. Die tierärztlichen Untersuchungen müssen bezahlt werden, ebenso die Medikamente und das Spezialfutter. Die Tierschützer sind ratlos und fragen sich, wie es weitergehen soll. Ist eine Kastrationspflicht für Freigänger die Lösung?

In den Kommentaren zum Post wird den Tierschützern ganz viel Kraft gewünscht, viele User wollen auch mit Spenden unterstützen. Traurige Tatsache: Auch Tierschützer aus anderen Regionen berichten von einer Kitten-Schwemme.