❗️ Neues Hund-und-Katzen-Quiz von Wamiz

Werbung

Epileptiker darf Lidl nicht betreten: Der Grund macht fuchsteufelswild!

Leider sind Fälle wie dieser keine Seltenheit: In Frankreich verweigert ein Sicherheitsbeamter einer Frau den Zutritt zum Supermarkt: Die Begründung macht sprachlos.

von Leonie Brinkmann

Am 22.09.20, 09:30 veröffentlicht

Anfang September möchte die junge Französin Liël in einem Lidl in Nantes einkaufen gehen. Weil sie an Epilepsie leidet, hat sie natürlich ihren Begleithund dabei.

Der Vierbeiner, der darauf ausgebildet ist, vor den epileptischen Anfällen seiner Menschenmama zu warnen, erregt die Aufmerksamkeit des Sicherheitsbeamten, der der jungen Frau verbietet, ihren Hund mit in das Geschäft zu nehmen.

Epilepsie – ein unsichtbares Handicap

Natürlich zeigt Liël dem Sicherheitsbeamten sofort ihren Behindertenausweis, um zu beweisen, dass sie tatsächlich ein Handicap hat, doch leider will der Mann davon nichts wissen und lacht sie einfach nur aus.

Ratgeber: Therapiehunde

Die junge Frau weiß sich nicht anders zu helfen, als damit zu drohen, die Polizei zu rufen, um Zugang zu dem Geschäft zu bekommen. Als Liëls Hund schließlich vor einem drohenden epileptischen Anfall warnt, lenkt der Sicherheitsbeauftragte schließlich ein und erlaubt ihr, „für dieses eine Mal“ den Laden mit ihrem Begleithund zu betreten.

Unzureichende Klärung

In aller Eile kauft sich die junge Frau ein Getränk und erleidet anschließend in ihrem Auto einen epileptischen Anfall. Anschließend reicht Liël über Twitter bei Lidl Beschwerde ein. Sofort entschuldigt sich das Unternehmen bei ihr und verspricht, der Sache auf den Grund zu gehen. Bisher hat sie diesbezüglich jedoch noch keine Rückmeldung bekommen.

Leider fallen Menschen mit Begleithunden häufig derartigen Situationen zum Opfer, selbst dann, wenn ihr Handicap deutlich sichtbar ist.