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Hund frisst beim Spaziergang Corona-Maske: Tierarzt spricht über die schrecklichen Folgen

Tierärzte warnen Hundehalter vor einer neuen, unerwarteten Nebenwirkung des Coronavirus. Sie kann überall auf der Straße lauern und tödliche Folgen haben.

von Cora Meininghaus

Am 24.09.20, 18:30 veröffentlicht

Zu Zeiten des Coronavirus ist das Tragen von Gesichtsmasken alltäglich geworden. Ohne die Mund-Nasen-Bedeckung kommt man nicht mehr durch den Alltag. Hundehalter sollten sich aber der Gefahren bewusst sein, die mit einer unvorschriftsmäßigen Entsorgung der Masken einhergehen.

Das traurige Beispiel dafür liefert nun ein Hund aus Schottland. Kobe, ein Cocker Spaniel, geht gerade mit seinem Halter spazieren, als er auf dem Boden eine Gesichtsmaske findet. Bevor sein Halter ihn davon abhalten kann, hat Kobe sie schon verschluckt.

Hunderasse: Cocker Spaniel

Hund aus Schottland frisst Maske

Sein besorgter Halter reagiert sofort und bringt ihn auf dem schnellsten Wege zum Small Animal Hospital der Universität von Glasgow. Dort bekommt der gefräßige Vierbeiner eine Notfallbehandlung. Zum Glück ist die Maske klein und biegsam, denn so kann das Tierklinik-Personal Kobe eine Spritze geben, die ihn zum Erbrechen bringt. Auf diese Art befördern die Ärzte den Fremdkörper wieder nach draußen.

Nun verbreitet das medizinische Personal Kobes Geschichte, um andere Hundebesitzer zu warnen. Sie posten Fotos von der Röntgenaufnahme des Vierbeiners, auf denen die Maske in seinem Magen sichtbar ist. 

Halter werden um Wachsamkeit gebeten

Während Kobe noch einmal mit dem Schrecken davongekommen ist, könnten andere Vierbeiner weniger Glück haben. Der Mund-Nasenschutz kann im Körper von Hunden zu einem Darmverschluss oder schweren Magenproblemen führen. Außerdem kann das dünne Metallband an der Nase Risse im Magen und an der Speiseröhre verursachen.