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„Ihm läuft die Zeit weg”: Tierheim teilt tragisches Schicksal von Herdenschutzhund

Manche Tierschicksale gehen besonders zu Herzen, man bekommt sie nicht mehr aus dem Kopf. Wie etwa die Geschichte von Duman, einem alten Herdenschutzhund.

von Nina Brandtner

Am 21.09.20, 09:30 veröffentlicht

Das Tierheim der Stadt Hagen ist verweifelt. Sorgenkind Duman leidet im Tierheim, er sehnt sich so sehr nach menschlicher Nähe und Geborgenheit. Doch von Anfang an ist sein Leben geprägt davon, zurückgewiesen zu werden. Schafft man es dennoch, dem Hundesenior ein letztes Zuhause zu ermöglichen?

Es ist schon das zweite Mal, dass das Tierheim einen Aufruf für den 9-jährigen Rüden schaltet. Denn Duman geht es schlecht. Auch wenn sich die Tierschützer alle Mühe geben, ihm beizustehen – man kann ihm dort einfach nicht Nähe in dem Maße geben, in dem er sich das wünscht. Er frisst schlecht und leidet unter der Situation.

Gekauft und nach einer Stunde wieder abgegeben

Das wenige, das das Tierheim über seine Vergangenheit schreibt, ist traurig: Duman wird von seinen vorherigen Haltern verkauft. Doch weil die Käufer überfordert mit dem großen Herdenschutzhund sind, geben sie ihn schon nach einer Stunde bei der Polizei ab. Und das, obwohl der Riese ganz sanft ist.

Er liebt Menschen, schmust gerne und lässt sich nur zu gern kraulen. Auch Fremden gegenüber zeigt sich der Herdenschutzhund aufgeschlossen und freundlich. Doch Duman bleibt ein Herdenschutzhund und beweist sich auch gerne mal gegenüber anderen Rüden, die ihm beim Spaziergang blöd kommen. Er inspiziert gerne seine Umgebung und sollte deshalb über einen gut gesicherten Garten verfügen.

Wer kann Duman ein tolles Zuhause im Kreise der Familie mit ausreichend Herdenschutzhund-Erfahrung bieten? Der meldet sich hier: 02331-2072545.

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