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Labrador aus Bayern sollte Leben retten: Nun wird ihm Seines auf grausame Weise genommen

Entsetzen und Fassungslosigkeit bei der Rettungshundestaffel des BRK in Augsburg: Warum musste die junge Hündin Maya sterben?

von Nina Brandtner

Am 07.09.20, 14:00 veröffentlicht

Der Schock sitzt tief bei der Rettungshundestaffel Augsburg-Stadt des Bayerischen Roten Kreuzes. Vergangene Woche hat das Lebensretter-Team, bestehend aus Zwei- und Vierbeinern, eine Kameradin verloren. Die erst zweieinhalb Jahre alte Labrador-Hündin Maya ist nach einer Gassirunde mit ihrer Halterin Tatjana qualvoll verstorben. Die Ursache: Rattengift.

Wie es in einem Polizeibericht heißt, war das Mensch-Tier-Team im Bereich Buttenwiesen und Pfaffenhofen (Landkreis Dillingen an der Donau) vor gut einer Woche auf einem Spaziergang unterwegs. Wenig später spuckte Maya plötzlich Blut, wurde schwer krank. Obwohl sie sofort zum Tierarzt gebracht wurde, konnte der nichts mehr für sie tun. Sie starb an inneren Blutungen.

Giftköder oder nicht?

Aktuell gibt es laut Polizei keine Hinweise darauf, dass das Rattengift ein gezielt ausgelegter Giftköder war. Womöglich wurde es lediglich zu landwirtschaftlichen Zwecken eingesetzt. Wer etwas gesehen hat, kann dennoch bei der Polizei Wertingen unter der 08272/9951-0 Zeugenhinweise abgeben. Hundehalter aus der Gegend sollte in nächster Zeit gut auf ihre Vierbeiner achten und eventuell einen Anti-Giftköder-Maulkorb benutzen.

Für Halterin Tatjana und die Rettungshundestaffel beginnt nun eine schwere Zeit. Maya befand sich im zweiten Jahr ihrer Ausbildung zur Rettungshündin und sollte schon bald im Einsatz Leben retten.

Wamiz-Ratgeber: Rettungshunde