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Tierheim teilt Bild von leerem Zwinger: Die Geschichte dahinter ist tragisch

Eigentlich ist ein leerer Zwinger in einem Tierheim eine gute Nachricht – schließlich bedeutet er, dass gerade kein Tier auf die Hilfe der Tierschützer angewiesen ist. Warum dieses Bild aus Reutlingen dennoch so traurig macht, ist nur schwer zu ertragen.

von Nina Brandtner

Am 26.08.20, 09:30 veröffentlicht

In diesem Zwinger sollten sich eigentlich gerade 15 Welpen von einem Tiertransport unter unwürdigen Umständen erholen. Doch nun bleibt die Tür offen, der Raum leer. Was ist passiert?

Welpentransport mit 97 Hunden

Am Sonntag erhielt das Tierheim Reutlingen einen Anruf von einem befreundeten Tierheim, wie es auf Facebook schreibt: Auf der A8 wurde eine Welpentransport gestoppt, an Bord litten 97 kleine Hunde und drei Kätzchen vor sich hin.

Die Tierbabys hatten zu diesem Zeitpunkt schon 890 Kilometer hinter sich gebracht, kamen aus der Slowakei. Geplante Endstation: Spanien. Bis dorthin sollten die Vierbeiner weitere 1340 Kilometer in dem Transporter ausharren.

Richter lässt Tiertransport weiterfahren

Im Tierheim Reutlingen stellte man sich darauf ein, 15 der Welpen zu empfangen und zu pflegen. Doch dann der Schock: Ein Richter genehmigte die Weiterfahrt des Tiertransportes. Nur 27 Welpen und die Katzenbabys durften aussteigen – sie waren krank oder zu jung, um von ihrer Mutter getrennt zu sein.

Mitarbeiter des Tierheims Reutlingen zeigen sich auf Facebook traurig und wütend, den Hündchen nicht helfen zu können. Doch dort weiß man auch, wo das wahre Problem liegt:

„Kaum vorstellbar das Leid der kleinen Babys ūüėį und alles nur weil es in 2.134km Entfernungen Käufer für diese Tiere gibt.”
 

Ein leerer Zwinger der uns traurig macht. Wie das geht? Am Sonntag erreichte uns ein Notruf aus einem befreundeten...

Posted by Tierheim Reutlingen on Monday, August 24, 2020