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Alle deutschen Halter betroffen: Das sind die neuen Regeln zur Hundehaltung

Julia Klöckner und ein schwarzer Welpe dog-serious
© Shutterstock

Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner will eine neue Verordnung einführen, die Hundehaltern und Züchtern strengere Regeln vorschreibt und deutschen Vierbeinern ein artgerechteres Leben ermöglichen soll. Was genau Sie nun wissen müssen, lesen Sie hier.

von Nina Brandtner

Am 18.08.20, 12:00 veröffentlicht

Neue Regelungen für den Auslauf

„Haustiere sind keine Kuscheltiere – ihre Bedürfnisse müssen berücksichtigt werden.”

Mit dieser Begründung bringt Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner einen Entwurf für eine neue Verordnung heraus, die in den ersten Monaten des nächsten Jahres in Kraft treten soll. Folgende Regeln sollen dann für Hundehalter in Deutschland gelten, um Hunden genügend Bewegung und Kontakte mit Umweltreizen zu ermöglichen:

  • Ein Hund muss mindestens zwei Mal täglich und insgesamt mindestens eine Stunde Auslauf im Freien haben
  • Hunde dürfen nicht mehr den ganzen Tag allein gelassen werden
  • Eine Betreuungsperson muss mehrmals täglich nach dem Hund sehen
  • Es wird grundsätzlich verboten, Hunde dauerhaft an der Kette oder der Leine zu halten

Vor allem richten sich diese Regelungen an Personen, die ihre Vierbeiner in Zwingern halten.

Züchter werden bei Haltung eingeschränkt

Auch für Züchter sind spezielle Regelungen vorgesehen:

  • Züchter dürfen nur noch maximal drei Hündinnen mit Welpen gleichzeitig betreuen
  • In den ersten beiden Lebenswochen müssen es Hundewelpen mindestens 18 Grad warm haben
  • Außerdem sollen sie mindestens einmal täglich Auslauf bekommen

Grundsätzlich verboten werden außerdem Ausstellungen mit stark überzüchteten Hunden, die leiden und sich nicht mehr artgerecht verhalten können. Auch Hunde mit tierschutzwidrig kupierten Ohren und Ruten dürfen nicht mehr ausgestellt werden.