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Verdreckter Labrador auf Berg gefunden: Unfassbar, wo sich sein Herrchen rumtreibt

Sie lassen sofort alles stehen und liegen, als der Notruf bei den Bergrettern eingeht. Jetzt muss es schnell gehen, wenn das Tier eine Chance haben soll. Wieso sein Herrchen überhaupt dort ist, bleibt ein Rätsel.

von Stefanie Gräf

Am 13.08.20, 12:00 veröffentlicht

Diese Idee war wirklich dumm. Hätte es nicht ein kühler Tag sein können? Ausgerechnet bei den derzeitigen Rekordtemperaturen unternimmt das Herrchen von Labrador „Leo“ eine Bergwanderung auf den Mount Olympus bei Salt Lake City. 

Hunderasse: Labrador

Kräftezehrender Anstieg bei Gluthitze

Die Anforderungen sind normal schon sportlich: Die Strecke bis zum Gipfel ist 12 Kilometer lang, es müssen 1.200 Höhenmeter überwunden werden. Bei Temperaturen von 38 Grad auf dem nahezu schattenlosen Berg eine echte Tortur!

Herrchen und Hund erwischt es kurz vor dem Gipfel. Leo kann nicht mehr, ist völlig dehydriert und bricht zusammen. Nicht einmal mit Hilfe kann der bedauernswerte Hund sich noch bewegen, obwohl sein Halter ihn mit den letzten Wasserreserven versucht abzukühlen! Der Mann selbst hat ebenfalls große Kreislaufprobleme, deshalb setzt er einen Notruf ab.

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Er säuft fast fünf Liter Wasser!

Das Search-and-Rescue-Team des Sheriffs von Salt Lake City County macht sich sofort auf den Weg. Oben angekommen kühlen sie Leo und sein Herrchen erst einmal mit Wasser, doch schnell wird klar, der Labrador muss mit einer Trage ins Tal gebracht werden. 

Nach insgesamt sechseinhalb Stunden ist die Rettungsaktion endlich beendet; gegen 23 Uhr landen alle wohlbehalten auf dem Parkplatz am Fuße des Berges. Während es seinem Halter bereits wieder besser geht, kommt Leo wegen des Hitzekollaps‘ in eine Tierklinik. Doch schon am nächsten Tag gibt es Entwarnung: Er hat alles gut überstanden und kann bald wieder nach Hause.

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